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Headbangers Open Air 2015

„Zehn Bier sind auch eine Jacke“

Frontmann Sean war schon mit Cage vor Ort

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Death Dealer

Weiter geht es mit den US-Power-Metallern Death Dealer, die ja gleich ein Sammelsurium an szenebekannten Metal-Helden sind: Sänger Sean Peck, der ja schon letztes Jahr mit seiner anderen Band Cage hier gastierte, Gitarrist Ross The Boss, der natürlich seine Manowar-Vergangenheit nicht abstreifen kann oder auch Bassist Mike Davis, der nebenbei auch noch bei Halford aktiv ist und früher bei solch illustren Truppen wie Lizzy Borden oder auch Ozzy Osbourne mitspielte.

Die Stimmung ist zwar nicht ganz so aufgeheizt wie noch beim Opener Hürlement, doch die leichte Zurückhaltung verschwindet zum Schluss vollends im Powerfaustmeer, denn mit dem Manowar-Cover „Hail And Kill“ kann man dann auch beim noch immer „truen“ Publikum punkten. Aber auch die eigenen Songs, bis auf eine Ausnahme alle auf dem aktuellen Longplayer „War Master“ zu finden, haben genug Biss und Durchsetzungsvermögen, um die HOA-Gäste zufrieden zu stellen. Es dauert erst auch die ersten beiden Nummern „Never To Kneel“ und den Titeltrack „War Master“, bis der Platz wieder ansehnlich gefüllt ist.

Sean setzt natürlich auch alles dran, die Stimmungskurve nach oben zu wuchten, das „erhebt eure Fäuste“ wird zu der neuen Nummer „I Am The Revolution“ – das neue Album erscheint ja erst Anfang Oktober – dann auch von vielen Fans umgesetzt und mit einem „lasst uns den Jungs mal zeigen, was hier abgeht“ zieht Sean auch den „ich war schon hier“-Joker, was durch die Fans mit Mitklatschen auch gut quittiert wird. Als ganz große Bringer entpuppen sich dann „The Devils Mile“ (da wird sogar das Gitarrensolo mit Szeneapplaus bedacht) oder aber auch der folgende fette Stampfer „Hammer Down“, denn hier wird die Headbangzurückhaltung endlich aufgegeben.

„Okay, ein Song über den Kampf gegen riesige Monster und den Sieg danach“, so Sean für „Triumph And Victory“ einleitend, nachdem der phonstarke Applaus verklungen ist. Band und Publikum drehen auch erst im letzten Drittel noch mehr auf, Sean leiert den Fans „Death Dealer“-Sprechchöre aus dem Kreuz, im Refrain übernimmt einmal mehr die Powerfaust das Zepter und neben dem rausschmeißenden Coversong verschenken die Fünf auch noch Shirts an die Fans, die sich mit hunderten Pommesgabeln dem Fangeserfolg entgegen recken. Kurz noch die Band vorgestellt, was dann auch ein who is who der Szenebandnamen wird und auch noch der schmunzelnde Abschied von Sean, haut er doch ein „ihr kennt mich von Cage, ich heiße Blaze Bayley“ heraus – ja ja, die Glatzenträger unter sich... Alles richtig gemacht, was dann auch für einen ordentlichen Andrang am Merchstand sorgt.

Setlist:

Never To Kneel
War Master
Curse Of The Heretic
I Am The Revolution
The Devils Mile
Hammer Down
Triumph And Victory
Death Dealer
Hail And Kill (Manowar-Cover)

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