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Headbangers Open Air 2015

„Zehn Bier sind auch eine Jacke“
Zum Thema

Death Angel

Es liegt nun an Death Angel nachzuweisen, dass wirklich die Thrashbands zu den ganz großen Gewinnern des gesamten Headbangers-Wochenende gehören – und ja, das gelingt ihnen mehr als spielend einfach. Zuerst aber müssen wir hier schnell aufdröseln, warum die San-Fransisco-Recken schon jetzt spielen und nicht ihre Headliner-Position behaupten: Satan kommen zu spät, so einfach ist das. Aktuell sitzen sie noch in einem Flieger und kreisen über Hamburg, wobei sie bisher noch keine Landeerlaubnis bekommen haben, was an dem Unwetter über der Hansestadt liegt. Mittlerweile sind auch ein paar Gerüchte im Umlauf, nach denen Satan erst gar nicht mehr auftreten werden.

Death Angel haben zumindest sehr gerne getauscht, warum auch nicht, haben sie somit ein noch ein bisschen fitteres Publikum vor sich, welches auch vom Fleck weg wieder Vollgas gibt und ganz zum Ende von Frontröhre Mark mit einem „ihr macht das Festival zu dem, was es ist“ geadelt wird. Bis dahin aber schrauben die Thrasher ebenfalls an ihrem „legendär“-Status, denn was das Quintett hier auf die Scheunenbretter legt, ist einfach nur der pure spielspaßige Genuß.

Natürlich dürfen sich auch Death Angel über fetten Applaus, zahllose Powerfäuste und mitsingende Fans freuen, und als Mark vor dem Klassiker „Mistress Of Pain“ kurz erwähnt, dass sie zum ersten Male auf diesem Festival spielen, scheint er auch gleich den Knoten der zarten Zurückhaltung durchschlagen zu haben, denn ab sofort sind auch die Crowdsurfer wieder im Einsatz. Im Moshpit brodelt es wieder gewaltig, auch wenn die Kräfte wohl nicht mehr für den ganz großen Ansturm wie noch am ersten Tag bei Exumer vorhanden sind, aber auch so schont sich hier niemand.

Bei so viel Energie wundert es nicht, dass die US-Herren mit lautstarken Sprechchören abgefeiert werden, Mark stellt kurzerhand seine Mitstreiter vor, strahlt über das ganze Gesicht und mit einem „wir sind Death Angel und spielen Thrash Metal“ leitet er in das voll gefeierte „3rd Floor“ über – da krachen die Knochen, vergessen ist das miese Wetter und ganz sicher nistet sich der viel bessere Sturm auf der Bühne ins Gedächtnis ein.

„Ich sag euch ganz ehrlich, wir haben uns so auf euch hier gefreut, wir haben schon so viel von diesem Festival gehört“, bestätigt Mark die ihm ins Gesicht gezeichnete Freude und schwört mit einem „für alle Metalheads“ und dem passenden „The Dream Calls For Blood“ zum Zusammenhalt ein. Wer dann auch noch gegen Ende des Sets mit Krachern wie „Bored“ oder dem megamäßig gefeierten „The Ultra-Violence“ aufwarten kann, der hat sich hier für die Ewigkeit in die Herzen der Fans gespielt. Mehr muss da gar nicht mehr geschrieben werden.

Setlist:

Left For Dead
Son Of The Morning
Claws In So Deep
Fallen
Buried Alive
Mistress Of Pain
Succubus
Execution – Don't Save Me
Truce
3rd Floor
Seemingly Endless Time
The Dream Calls For Blood
Caster Of Shame
Bored
Voracious Souls
The Ultra-Violence
Thrown To The Wolves

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