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Headbangers Open Air 2015

„Zehn Bier sind auch eine Jacke“
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Hexx

Seit zwei Jahren sind die Thrasher Hexx wieder aktiv, doch auch heute leben sie komplett in der Vergangenheit und zocken ausschließlich aus der Zeit von 1984 bis 1990. Zudem kommt noch dazu, dass nicht nur wieder mitten im Set leichter Nieselregen einsetzt, der ein wenig auf die Stimmung drückt, sondern auch die komplette Show seelenlos wirkt – hier haben sich viele Fans einfach mehr versprochen als einen eher an einen Waldschrat erinnernden Frontmann Dan Bryant, der sich die komplette Spielzeit über hinter dem Mikrophon versteckt.

So kommt halt zu Beginn der Show nun bedingt Stimmung auf, Dan und auch kein anderer der Band hat etwas mitzuteilen, die Pause vor „Under The Spell“ wird lediglich zum Gitarrestimmen genutzt, was als Symbol schon aussageträchtig genug ist. Ex-Sänger Dennis Manzo wird mit einem „R.I.P.“ verabschiedet (was auch immer vorgefallen ist, solch ein makabrer Scherz sprengt doch jede Pietätsgrenze; Anm. d. Verf.). „Hey, in Europa mögen die Fans Heavy Metal, in den USA gibt es nur noch Hip Hop“, so Dan abfällig über den Musikgeschmack in seiner Heimat, was er auch noch mit einem deutlichen „päääh“ unterstreicht.

Der Applaus nach „No Escape“ ist okay, die Fans bleiben trotz des leichten Schauers vor Ort und werden Zeuge, wie sich Dan für „Suicide“ in sein Textheft vergräbt – was auch wie schon bei Masterplan einfach nicht korrekt ist – und schon sind wir auf der Zielgraden, wo Dan auf sein Kreuz um den Hals zeigt und mit einem lauten „A Time Of War“ die Nummer einleitet. Drei Titel hauen sie anschließend noch raus, allesamt insofern vorgestellt, indem Dan noch erklärt, auf welcher Scheibe sie zu finden sind, doch leider kürzen Hexx auch ihr geplantes Set um die beiden Tracks „The Hexx“ sowie „Burn Or Boil“. Wie schon erwähnt, irgendwie waren die Erwartungen höher angelegt.

Setlist:

The Victim
Edge Of Death
Under The Spell
Terror
Invader
Night Of Pain
Hell Riders
No Escape
A Time Of War
Suicide
Fever Dream
Out For Control

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