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Headbangers Open Air 2015

„Zehn Bier sind auch eine Jacke“

Hürlement freuen sich über den besonders herzlichen Empfang

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Donnerstag, 23. Juli 2015

Hürlement

Was bitteschön ist das für ein grandioser Empfang für den Opener Hürlement? Selbst Frontmann Alexis the Warnabot ist überrascht, dabei müsste er doch die enthusiastische Begeisterung hier vor Ort längst kennen, war er doch schon 2011 mit Evil One und auch 2013 mit Blaspheme auf dem HOA vertreten.

Doch egal, was damals war, Hürlement werden von Anfang an mit Sprechchören gefeiert; man könnte denken, jetzt gerade um 17 Uhr spielt schon der Headliner des Tages. Als Alexis sogar zu „Tigres Volants“ recht schüchtern versucht, die Band vorzustellen, kann er sich nur mit einem Lächeln auf den Lippen und mit Mühen gegen die Powerfaust-Masse durchsetzen.

Musikalisch bieten die Pariser eine ausgewogene Mischung ihrer bisherigen beiden Alben „De Sang Et D'Acier“ sowie „Terreur Et Tourment“, leider haben sie keinen neuen Song am Start. Der Stimmung tut das keinen Abbruch und immer, wenn Alexis eine der kurzen Pausen nutzen will, um seine Botschaft an die Fans zu bringen, wird er mit Sprechchören ausgebremst. „Wir haben viel zu wenig gesoffen. Prost“, kann er noch schnell vor „Kamikaze“ in die Runde werfen, hebt seinen Humpen und bekommt Applaus und zahllose Powerfäuste als positive Bestätigung. „The sexiest man alive“, so Alexis vor „Prince Noir“ in Richtung Gitarrist François Porte feixend, schon wieder wird er durch die allgegenwärtigen Sprechchöre, die nach und nach in den Whoohoo-Chören aufgehen, gehindert. „Letzte Chance, nur zwei Worte braucht ihr mitsingen“, kann Alexis in „Mercenaire“ sich noch einmal durchsetzten, bevor sie wieder im Finale abgefeiert werden – wie, das hatten wir ja nun schon zu Genüge.

Setlist:

Dernier Combat
Dogue De Broceéliande
Moine Guerrier
Tigres Volants
Kamikaze
Brothers Of The Watch
Prince Noir
Ordalie
Inquisition
Mercenaire

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