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Headbangers Open Air 2015

„Zehn Bier sind auch eine Jacke“
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Warrior

Für das NWOBHM-Urgestein Warrior ziehen nun dunkle Wolken auf, im wahrsten Sinne des Wortes, denn schon früh im Set schüttet es wie aus Kübeln, sodass sich das Gros der Anwesenden verpieselt, um Schutz zu suchen. In den Vordergrund drängelt sich nunmehr ein Metalhead, der kurzerhand einen Bistrotisch schulternd einen Regenschutz parat hat und in der größten Festivalpfütze zumindest von oben gegen die durchdringende Nässe geschützt ist.

Auf der Bühne können sie sich nun den Arsch abrocken wie sie wollen, viel zu holen ist hier nichts außer Erfahrung. Wer von den Fans aber trotz der Unbilligkeiten verharrt, der wird mit einer phantastischen Zeitreise in die frühe britische Metalphase verwöhnt, ganz gleich, ob es die Songs der ersten EPs sind oder auch das „Live In A Dive!“-Album zitiert wird. Überraschend aber ist, dass sie in Form von „Oblivion“ gleich mit der einzigen neuen Nummer starten, da nur die wenigsten im nun ausgedünnten Publikum diesen Track kennen.

Kaum aber hört der Regen ab „Warrior“ auf und die Sonne schummelt sich durch die feuchte Wolkenluft, da wird es auch auf dem Platz vor der Bühne wieder voller, endlich kommt so etwas wie Konzertstimmung auf und Warrior werden eben zu „Warrior“ mit zahlreichen mitklatschenden Händen entschädigt. Für den ganz großen Schwung reicht es aber nicht mehr, „Prisoner“ wird noch mit fettem Applaus bedacht und auch im Setfinale blitzen sehr viele Pommesgabeln auf, aber mit einem leicht enttäuschten „Thank you, bye“, verlassen Warrior die Bühne. Da hat das Wetter dem Auftritt doch glatt die Reunionsparty verhagelt.

Setlist:

Oblivion
Stab You In The Back
Dragonslayer
Kansas City
Suicide
Breakout
Warrior
Take A Chance
Prisoner
Flying High
Dead When It Comes To Love

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