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Headbangers Open Air 2015

„Zehn Bier sind auch eine Jacke“
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Samstag, 25. Juli 2015

Aftermath

Dritter Tag, noch schönes Wetter, über Nacht hat sich der Zeltplatz weiterhin geleert und auch am frühen Morgen sind schon zahlreiche FestivalbesucherInnen abgereist, steht doch noch die Sturmwarnung an. Trotzdem füllt sich der Platz vor der Bühne wieder recht ordentlich, genau richtig, um die Reunion-Show der Tech-Prog-Thrasher Aftermath aus Illinois nicht zu verpassen. Aber auch wenn Äußerlichkeiten nicht zählen sollten, so darf nicht unerwähnt bleiben, dass Frontmann Kyriakos der wohl schmächtigste Mann mit den größten Händen ist, was insofern noch ein wenig in den Fokus rutscht, als dass der Kerl doch regelrecht zittert , wenn er ins Mikro schreit, und dadurch das Auge noch ein wenig mehr fixiert wird.

Gut, wollen wir den Umstand der Flossen nun nicht ganz so hoch aufhängen, denn auch bei den US-Herren gilt, das Hauptaugenmerk auf die Musik zu legen. Leider sitzt der Mischer so früh noch auf seinen Ohren, zumindest was den Gesang betrifft, denn dieser ist eindeutig zu leise und geht in der Konkurrenz zu Drums und Gitarre unter. Auch bei den spärlichen Ansagen muss man seine Lauscher schon gut aufsperren, bevor hier vielleicht noch ein wichtiges Detail untergeht.

Neue Songs bieten die Amis leider noch nicht, dafür scheint es seit der Reunion wohl noch zu früh zu sein, aber dafür haben sie natürlich das komplette Old-School-Programm im Gepäck und geht mit einigen Songs sogar zurück zu Demophasen Mitte der Achtziger. „Hey, nun ein Song von unserer ersten Demo“, bölkt Kyriakos wie zur Bestätigung vor „Sentenced To Death“ heraus. Das war es dann aber auch schon fast an Ansagen, ein „ihr seid geil“ nach „Eyes Of Tomorrow“ und auch die Nachfrage vor „Words That Echo Fear“ gesellen sich noch dazu und wollen nicht unterschlagen werden.

Ansonsten aber ziehen Aftermath ihren Stiefel durch, lassen nur kurze Pausen wie nach „Going No Place“ für den richtig anhörbaren Applaus, ansonsten aber ballern sich recht zackig durch die Setlist und erst gegen Ende scheint sich Kyriakos daran zu erinnern, dass er auch reden darf. „Danke, wir lieben euch“, so noch der verständliche Part, denn die nächsten Worte gehen eher im Gemurmel unter. Immerhin wird deutlich, dass sie noch zwei Minuten Spielzeit haben, die sie dann mit „Proud Reflex“ füllen, hatten sie den Song doch schon vorher eingeplant und schlichtweg vergessen zu spielen.

Setlist:

Meltdown
Chaos
Eyes Of Tomorrow
Sentenced To Death
Shotgun
Words That Echo Fear
Going No Place
War For Freedom
Snuff
When Will You Die
Proud Reflex

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