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Headbangers Open Air 2015

„Zehn Bier sind auch eine Jacke“

Flotsam & Jetsam entpuppen sich mit ihrem Old-School-Set als würdiger Headliner des zweiten Tages

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Flotsam & Jetsam

Flotsam And Jetsam sind ja regelmäßig zu Gast hier in Europa und kaum jemand wird sich finden lassen, der behaupten kann, dass die Arizona-Herren eine schlechte Show abgeliefert haben. Was aber heute die Thrasher-Bande auf die Bühne zaubert, sorgt ganz sicher für gut durchspülte Freudentränenkanäle, Muskelkater im Pommesgabelarm und auch Mitsingknoten auf den nun heiser gekrächzten Stimmbändern – ein Old-School-Set ohne Wenn und Aber. Und gehörten sie auch schon auf dem Rock Hard Festival 2015 zu den Gewinnern, so lassen sie heute hier in Brande-Hörnerkirchen keinen Zweifel daran, dass sie sich mal eben mit der Thrash-Crème de la crème anlegen, um nach der Überzeugungstäterkrone zu greifen.

Eric A.K. ist ja auch nicht gerade für ausufernde Ansagen bekannt und so wundert es nicht, dass das Quintett den Fans gleich erst einmal die ersten fünf Songs ohne jegliche Pause um die Ohren haut. Der Platz vor der Bühne ist wieder voll, Flotsam & Jetsam präsentieren sich als würdiger Headliner, und auch wenn den meisten Fans schon gute zwölf Stunden Livemusik in den Knochen stecken, so wird für heute Abend noch das letzte Quentchen Energie dem Körper entrissen.

Phonstarke Sprechchöre bahnen sich vor „Iron Tears“ ihren Weg in der ersten Pause durch die nächtlich kühle Luft, Eric sorgt mit einem „ich brauch mal eure Hilfe“ zu „I Live You Die“ für einen Gänsehautchor und auch der einsetzende Moshpit zu „Der Führer“ ist alle Thrasherehren wert. Größe Pluspunkte kann Eric auch dadurch einfahren, indem er immer wieder die Whiskeyflasche auch bei den Fans kreisen lässt, nur die Security wirkt hier ein wenig angespannt und macht es sich zur Daueraufgabe, die Flasche immer wieder so schnell wie nur irgend möglich zur Bühne zu retournieren.

Das komplette Set besteht ausschließlich aus Songs der ersten beiden Album – wer da nicht als Thrasher der ersten Stunde ins Feiern gerät, der hat sich eh schon längst vom Hard'n'Heavy-Zirkus abgewandt. Die drei heftig eingeforderten Zugaben sind dann „neuerem“ Material gewidmet, wenn man so will, wobei hier mit „Me“ von 1995 noch die modernste Nummer aus den Boxen quillt. Ein mehr als gelungener Abschluss am zweiten Festivaltag mit der Erkenntnis, dass die Thrashbands an diesem Wochenende die großen Gewinner sind.

Setlist:

No Place For Disgrace
Desecrator
She Took An Axe
Dreams Of Death
Hammerhead
Iron Tears
I Live You Die
Escape From Within
Der Führer
Hard On You
P.A.A.B.
Doomsday For The Deceiver
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Suffer The Masses
Swatting At Flies
Me

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