Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Headbangers Open Air 2015

„Zehn Bier sind auch eine Jacke“

Masterplan fallen weitestgehend beim Publikum durch

Zum Thema

Masterplan

Keinen leichten Stand haben die nun folgenden Masterplan, zeigen doch viele der Headbangers-Open-Air-BesucherInnen den Hamburgern weitestgehend die kalte Schulter. Zudem kommt dann auch noch, dass es quasi einem „das geht ja mal gar nicht“ nahe kommt, wenn Frontmann Rick, der ja jetzt auch schon seit drei Jahren zur Band gehört, sich auf sein Textheft stützen muss, um seinen Part zu erfüllen.

Eine kleine Schar an Fans lässt sich nicht beirren und feiert unablässlich munter drauflos, ansonsten verpufft aber schnell die „clap your hands“-Aufforderung zu „Betrayal“ in der schmalen Nachtbeleuchtung, und auch die von Rick initiierten Powerfäuste zu „Black Night Of Magic“ haben so kaum etwas Magisches an und in sich. Dazu kommt des Weiteren, dass man den Eindruck gewinnen kann, dass auch nicht sonderlich viele der Anwesenden mit älteren Nummern wie „Crimson Rider“ wirklich vertraut sind, was so natürlich nur schwer mehr Stimmung aufkommen lässt.

Dabei haben sich Masterplan nicht nur insofern etwas vorgenommen, als dass sie die Setlist für den heutigen Abend geschickt von den Songs des selbstbetitelten Debüts umrahmen – die beiden ersten sowie die fünf letzten Songs stammen eben von jenem „Masterplan“, – sondern auch Gründungscheffe Roland Grapow gibt sich ganz zu Beginn mit seiner Besenaktion betont locker. Trotz aller Bemühungen zünden heute die Songs nur bedingt, da nützen die ganzen „come on“-Rufe usw. nur wenig, auch die Powerfäuste zu fortgeschrittener „Time To Be King“-Zeit bleiben mäßig erfolgreich und viele Fans außerhalb des Festivalgeländes stellen die unbequeme Frage, warum denn Masterplan ausgerechnet mit so viel Spielzeit als Co-Headliner vor Ort sind. Am Ende ist dann wenigstens ordentlicher Applaus zu vernehmen, aber zu Zugabe-Rufen kommt es erst gar nicht.

Setlist:

Intro
Enlighten Me
Spirit Never Die
Lost And Gone
Betrayal
Black Night Of Magic
Crimson Rider
Back For My Life
Time To Be King
Keep Your Dream Alive
Crystal Night
Soulburn
Heroes
Kind Hearted Light
Crawling From Hell

Seite
comments powered by Disqus

Auch die unsägliche Informationspolitik kann einem den Spaß nicht verderben

Stimmungsvoller Abend mit zwei motivierten Bands

Spektakulärer Abend, der kaum zu übertreffen ist

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“