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Headbangers Open Air 2012

Schwitzen bis der Arzt kommt oder Metal von der Bühne dröhnt

Attic können schon früh die Fans begeistern

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Attic

Am zweiten Festivaltag brennt die Sonne einfach unbarmherzig auf die FestivalbesucherInnen nieder, irgendwas um die 30 Grad Celsius könnten den Festivalgenuss etwas eintrüben, tun sie aber nicht. Grund für die große Menschenmenge sind die Gipfelstürmer Attic aus dem Pott, die eine ähnliche Karriere wie Alpha Tiger hinlegen und nicht nur auf dem HOA spielen, sondern auch schon für das KIT sowie das von The-Pit.de präsentierte German Swordbrothers Festival 2013 eingeplant sind. Für unser Magazin ist dieser Auftritt schon selbst wie eine kleine Feierstunde, hat doch The-Pit.de vom ersten Auftritt Attics überhaupt schon berichtet – bei solchen Feierstunden darf man sich auch mal selbst auf die Schultern klopfen.

Bevor überhaupt die Band auf die Bühne kommt, wird der Merchstand förmlich überrannt, die letzten Exemplare der aktuellen Split-7“ mit Walpurgis Night sind quasi sofort ausverkauft, die letzten Shirts gehen wenige Sekunden später über die Ladentheke – was für ein Hype in den letzten Wochen, der allerdings nicht ganz überraschend über das Headbangers Open Air hereinbricht, denn wenn die erste EP bei Ebay auch schon mal für 70 Schleifen vertickt wird, dann ist der angenommene Kult nicht weit weg.

Und auch die Show wird zur absoluten Feierstunde, die Pommesgabeln recken sich schon früh in die Mittagshitze empor, fetten Applaus gibt es besonders für „On The Belfry“ und auch die HeadbangerInnen machen „Satan's Bride“ zu einem optischen Spektakel. Fronter Meister Cagliostro versucht trotz des Tageslicht ein wenig Dramatik in die Show zu packen, gleich zwei weitere Intros innerhalb des Sets stören allerdings ein wenig den Fluss, zumal die Herren auf der Bühne dann auch dem Publikum den Rücken zudrehen.

Offensichtlich sind die Metaller auch gut auf das internationale Publikum eingestellt, denn mit englischen Ansagen können sie auch hier neue Fans erschließen – natürlich gibt es auch die Moser-Fraktion, die von überkandidelt reden. „Thank You“ heißt es am Ende knapp und Attic wissen, dass sie einen weiteren wichtigen Schritt in ihrer Karriere gegangen sind. Hier wächst etwas Großes ran.

Setlist:

Intro Arrival
Devourer Of Souls
Intro Black Mass
Satan's Bride
Sinless
Intro Witchfinder
On The Belfry
The Headless Horseman
Dying World (Pentragram-Cover)

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