Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Headbangers Open Air 2012

Schwitzen bis der Arzt kommt oder Metal von der Bühne dröhnt

The Sanity Days bringen wieder Schwung in die Gartenparty

Zum Thema

The Sanity Days

Ein kleines Best-Of-Rockstars aus Großbritannien namens The Sanity Days heizen also als nächstes dem Publikum ein. Na klar, der Name klingt ja schon verheißungsvoll und erinnert nicht ganz ohne Selbstzweck an die Onslaught-Scheibe „In Search Of Sanity“ aus dem Jahr 1989, immerhin hatte Schlagzeuger Steve Grice bis in 2011 hinein noch hinter den Kesseln der Bristol-Thrasher gesessen, bevor er zusammen mit den beiden ex-Onslaughtern Al Jordan und Jase Stallard The Sanity Days gründete und auch noch Grim Reapers Steve Grimmet ins neue UK-Boot holte.

Fans werden schon beim Blick auf die Setlist mit der Zunge schnalzen – zwar nur aktuell eine Coverband, dafür aber eine, die innigst bei der Gartenparty empfangen wird. Kaum steht das Quarttt auf er Bühne, da jubeln die Fans auch schon phonstark durch die Botanik, ohne überhaupt einen Ton gehört zu haben, außer der einführenden Musik. Lauter Jubel bei „Shellshock“, die Sorge Steve Grimmets, ob denn auch alle genug Bier haben und schon schütteln unzählige Metalheads die Matten zu „Blood Upon The Ice“.

Überhaupt, ein wenig Pathos schwingt hier auch mit, denn wenn Steve verlauten lässt, wie er sich geehrt fühle, hier spielen zu dürfen und sich so für den herzlichen Empfang bedankt, dann haben die Briten mit „Welcome To Dying“ (von Onslaught und nicht von den Krefelder Wächtern) einfach nur noch leichtes Spiel.

„Ein aktuelles Stück, ich möchte jetzt eure Köpfe in Bewegung sehen“, schmunzelt Steve ins Mikrofon, doch zu den beiden Oberburnern entwickeln sich die beiden Grim Reaper-Stücke, denn ein ganzes Meer an Powerfäusten, Pommesgabeln und Luftgitarren überflutet das Gartengelände, sogar ein erster Crowdsurfer bahnt sich zu „See You In Hell“ seinen Weg durch das hochgereckte Armlabyrinth – „We want more“ ist da nur die logische Konsequenz, die jedoch wegen des Zeitplans nicht erfüllt werden kann.

Setlist:

Intro
In Search Of Sanity (Onslaught-Cover)
Shellshock (Onslaught-Cover)
Blood Upon The Ice (Onslaught-Cover)
Welcome To Dying (Onslaught-Cover)
Lightning War (Onslaught-Cover)
Rock You To Hell (Grim Reaper-Cover)
See You In Hell (Grim Reaper-Cover)

Seite
comments powered by Disqus

Auch die unsägliche Informationspolitik kann einem den Spaß nicht verderben

Stimmungsvoller Abend mit zwei motivierten Bands

Spektakulärer Abend, der kaum zu übertreffen ist

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“