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Headbangers Open Air 2012

Schwitzen bis der Arzt kommt oder Metal von der Bühne dröhnt

Die Australier Lord können nur wenige Fans überzeugen

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Lord

Bei den Australiern Lord muss vor dem eigenlichen Livebericht ein wenig Aufklärung her, denn selbst viele Szeneinformierte hatten diese Band nicht so ganz auf dem Schirm, vor allem die Bandvergangenheit ist vielen nicht geläufig, und doch spielen die Aussies genau aus dieser Phase die Hälfte ihres Sets. Gemeint ist die Formation Dungeon, aus der ja quasi Lord entstanden sind, als Lord Tim Dungeon keine Weiterentwicklung zutraute und nach dem letzten Album, passenderweise „The Final Chapter“ genannt, die Band auflöste, um direkt mit den als Soloprojekt gestarteten Lord weiterzumachen - konsequent kann man das nennen.

Schön, dass da kein Zwist mit der eigenen Vergangenheit aufkommt, denn so kommen die FestivalbesucherInnen gleich in den Genuss von vier Dungeon-Covern (darf man sie eigentlich so nennen?). Ein wenig enttäuschend ist da eher anzusehen, dass sich viele Fans erst einmal eine größere Auszeit gönnen und somit der Platz vor der Bühne doch recht übersichtlich ist, lediglich in Reihe eins bis fünf stehen die Treuen und liften die Powerfaust zum Gruße.

Ebenfalls schade: Die letzte Veröffentlichung aus dem Hause Lord liegt nun auch schon zwei Jahre zurück, die neue Platte „Digital Lies“ erscheint erst später dieses Jahr und eine Kostprobe gibt es leider auch nicht. Dafür schaffen Lord immerhin noch mit „Creeping Death“ einen Schulterschluss mit den Fans, und auch wenn das vorher gebotene Material so gar nicht von schlechten Notenblättern ist, so feiert eigentlich nur die erste Reihe, die sich nach „Resurrection“ auch noch um das geschenkte Shirt balgen kann.

Ein bisschen Mitklatschen bei „Tarrano Del Mar“ und laute „Lord-Sprechchöre nach „I Am Death“ – noch ein wenig mit Slayers „Raining Blood“ gewürzt -  hören sich ja nicht schlecht an, verzerren allerdings ein wenig, dass Lord nicht viel reißen können.

Setlist:

Redemption
Netherlife (Black Roses Die) (Dungeon-Cover)
Set In Stone
Resurrection (Dungeon-Cover)
Tarranno Del Mar (Dungeon-Cover)
Through The Fire
Footsteps In The Sand
I Am Death (Dungeon-Cover)
Creeping Death (Metallica-Cover)

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