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Headbangers Open Air 2010

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Amulance

Vom typischen, schon fast poppigen NWOBHM-Stil wechselte mit Amulance der Sound in eine höhere Geschwindigkeitskategorie, und gleich der Opener „Black Moon Rising“ machte schnell klar, wohin die nächsten gut sechzig Minuten hinführen sollten. Auch hier ganz klar dem Headbangers O.A. gerecht eine Zeitreise in die guten alten 80er Jahre. Bevor die Band aus Chicago neues Material vorstellte, bretterte sie durch die ersten drei Klassiker ohne Punkt und Komma. Dabei zeigte sich Frontsirene Rik stimmlich in guter Verfassung; sogar die Screams saßen recht sicher, was man nach den Jahrzehnten nicht mehr ganz so erwarten durfte.

Außer Atem bedankte sich dann Frontmann Rik artig beim Publikum für diesen herzlichen Empfang und schmierte allen Honig um den Bart: „Wir lieben Deutschland“. Was für eine Überleitung, um auf die niegelnagelneue EP mit eben diesem Namen hinzuweisen, welche die Amis gleich schon exklusiv am Merchstand vertickten, auch wenn der offizielle Releasetermin ein paar Tage später war.

Die überschwänglichen Reaktionen bleiben allerdings beim folgenden „The Alpha One“ aus; vorne ließen ein paar BangerInnen die Haarpracht kreisen, weiter hinten schaute man bloß. Etwas mehr Enthusiasmus machte sich bei „Feel The Pain“ breit. Abgerundet wurde dieser Track mit einem Drumsolo durch Eddie, der in einem Gemisch aus Nebel und seitlich angebrachten, weißlich blitzenden Spotstrahlern in die Felle hieb. Bei „At The Grave“ setzte auch Jubel ein, aber wie schon vorher beschrieben – die ganz großen Emotionen fehlten. Zum Abschied gab es dann geschätzte 200 Pommesgabeln beim Rausschmeißer „World Of Corruption“. Hier hatten sich einige wohl etwas mehr versprochen.

Die Band hatte zumindest Spaß in den Backen und hoffte, dass sie ihren Trip nach „good old Germany“ schon bald wiederholen kann.

Setlist:

Black Moon Rising
Violent Victory
The Rage Within
The Alpha One
A Good Day To Die
Shark Attack
Witch’s Sin
I The Machine
Feel The Pain
At Your Grave
7th Son
World Of Corruption

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