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Headbangers Open Air 2010

Purer Stahl bei der größten Gartenparty der Welt

Tygers Of Pan Tang

Super Wetter, nette Menschen, tolle Musik, das Bier floss gegen halb vier schon in Strömen – die armen Zapfmäuse, die im Sekundentakt die Metalheads mit Bölkstoff versorgten – Pausen gab es so gut wie nicht. Apropos: Die Umbaupausen hielten sich erfrischend kurz, es blieb aber immer dennoch Zeit genug, sich auch mal kurz zu unterhalten, den Merchstand aufzusuchen oder sich mit lecker Pommes, Nackensteak, oder gar Eis zu versorgen. Lediglich der Sound hätte manchmal etwas knackiger die Boxenmembranen verlassen können – Soundfetischisten hätten wohl auch mehr gefunden – aber insgesamt war alles im „Grünen Bereich“.

Weiter ging es mit „Gute-Laune-Musik”, denn die Tygers betraten den Bühnenschuppen. Schon optisch sah man den britischen Metalveteranen an, dass sie schon zur ersten Generation der Metaljünger gehören – hatte jemand anderes noch so weißes Haar wie Gitarrist Robb? Wohl kaum. Das Alter merkte man allerdings der Truppe zu keiner Zeit an, denn neben dem äußerst tight gespielten Klassikern wurde auch ordentlich gepost, und der Frontmann wie seine Mitspieler legten sich auch beim Headbangen ordentlich ins Zeug.

War nach der Umbauspause der Platz noch ein wenig übersichtlich, änderte sich die Situation schlagartig, und es schien, dass alle bei den Tygers Of Pan Tang dabei sein wollten – Pommesgabeln bis zum Ende des Horizonts. Und die Tygers hatten auch ein sehr abwechslungsreiches, voll auf Old School getrimmtes Programm zusammengestellt. So wurden neues Tracks geschickt in einem Bündel aus alten Hymnen eingebunden. „Live For The Day“ landete genau hinter „Hellbound“, aber bevor sich die Old School-Fraktion beschweren konnte, gab es mit „Suzie Smiled“ gleich wieder die alte Schule auf die Ohren. „Rock’n’Roll Man“ wurde dann auch per Jamsession ausgedehnt und zwischendurch mit verfremdeter Stimme angereichert. „Tygers“-Sprechchöre in ohrenbetäubender Lautstärke feuerten die Band weiterhin an, die auch gleich mit „Take It“ neu austeilte. „Nimm dies“ – wie passend. So wurde die Kaffeezeit mit zeitlosem Rock’n’Roll sinnvoll gefüllt; die hunderte Pommesgabeln mögen als Beleg dafür gelten. Schade, dass „Don’t Touch Me There“ doch nicht mehr als Zugabe herhalten konnte.

Setlist:

Raised On Rock
Hellbound
Live For The Day
Suzie Smiled
Dark Rider
Slave To Freedom
Never Satisfied
Rock And Roll Man
Take It
Don’t Stop By
Hot Blooded
Wildcatz
Euthanasia
Gangland

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