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Headbangers Open Air 2010

Purer Stahl bei der größten Gartenparty der Welt

Stormzone

Eigentlich sollten ja auch die Amis Aska dabei sein; diese cancelten aber recht kurzfristig ihre Teilnahme. Und eingesprungen sind daher die Iren Stormzone. Die Truppe aus Belfast gründete sich 2005 und galt zuerst als ein AOR-inspiriertes Projekt, aber zunehmend rückte immer mehr die Gitarrenwand in den Vordergrund und führte schließlich zum aktuellen NWOBHM-Style. Kurz nach der Gründung durch den Frontmann Harv ging es an die Produktion der ersten Scheibe „Caught In The Act“, welche schließlich 2007 bei Escape Music erschien. Als dann die Promomaschinerie anlief, um auch dieses Album bekannt zu machen, kristallisierte sich diese Besetzung heraus; insgesamt zwei Jahre waren sie in Europa „on the road“ und spielten dabei im Vorprogramm von u.a. Y&T, White Lion oder auch Tesla. Im Sommer 2009 enterten sie das Studio, um den Nachfolger einzutüten. Jess Cox von Tygers Of Pan Tang war so begeistert von „Death Dealer“, dass er die Band nun managed, und SPV schlossen einen Deal für Deutschland.

Was aber löst die Begeisterungsstürme aus? Riesige Lücken taten sich nach dem Opener auf, das Desinteresse regierte, und über die komplette Spielzeit hinweg konnten die Iren kaum begeistern. Recht unspektakulär rifften sich Stormzone durch den Opener „Immortals“, „The Secret Gateway“ hätte man auf drei Minuten gekürzt besser durchgehen lassen können.

Im Prinzip gab es ja auch nichts auszusetzen – souveräne Gesangsleistung, melodische rifforientierte Gitarrenarbeit - aber es gab auch keine wirklichen Highlights, nichts, was einen unter Druck setzte, am Merchstand die Mitbringsel leer zu kaufen.

Höhepunkt war noch „World Of Sorrow“, denn hier gab es deutlich vermehrten Applaus – aber das war es auch schon. Zwar versammelten sich ein paar Metalheads mehr gegen Ende des Sets – aber es blieb übersichtlich. Unterm Strich durchwachsen.

Setlist:

Immortals
Face My Demons
The Chosen One
Secret Gateway
Labyrinth
Death Dealer
World Of Sorrow
Legend Carries On

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