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Headbangers Open Air 2010

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Jameson Raid

Ganz große Metalgeschichte ließ auch bei der ersten Band am zweiten Tag hunderte Fans aus den Zelten kriechen, um ja nichts der Briten Jameson Raid zu verpassen. Dabei ist deren Zenit, wenn sie denn überhaupt einen hatten, schon wieder seit knapp 30 Jahren eingemottet. Und doch konnte man zahlreiche Fans – jung und alt – sehen, wie sie mit der frischen Vinylscheibe „Just As The Dust Has Settled“ unter dem Arm stolz posierend ihre Schätze in ihren Automobilen sicherten.

Im Original-Line-Up waren sie gekommen, was gar nicht so einfach ist, denn schließlich sind sie weit über dem Erdball verteilt. Von Großbritannien über die Niederlande bis Thailand sind sie verstreut, aber fürs Headbangers wurde es doch möglich, alle unter einen Hut zu bekommen. Und genau diese Weltenbummler begannen ihre Zeitreise mit „It’s A Crime“ von der allerersten Single. Um die Sache rund zu machen, schlossen die beiden weiteren Tracks „Catcher In The Rye“ und „Seven Days Of Splendour“ die Jameson Raid-Show. Gerade zuletzt genannter Track wurde zurecht abgefeiert, Drummer Phil verließ sogar für eine ganze Strophe seinen Hocker, um sich vorn ans Mikrofon zu postieren, während anscheinend die komplette Zuschauerschar im Klatschrausch diese Hymne unterstützte.

Dass Gitarrist Steve einen Kabelboy hinter sich knien hatte, der dafür Sorge tragen musste, dass sichkein Gewirr als Stolperfalle auftürmt, so dürfte vielen das Detail entgangen sein, dass Ace in seiner uralten Bühnenbekleidung das Wehrmachtszeichen an seiner Mütze mit schwarzem Tape abklebte. Die Stimmung war grandios, obwohl erst Mittagszeit, und „Stop Looking At Me“ wurde mit richtig fettem Applaus bedacht. Und auch die ersten Jameson Raid-Sprechchöre ließen das Quartett vor der nächsten Nummer ein wenig länger pausieren. Frontmann Terry wedelte zwar fast immer gleich pseudodramatisch mit seinen Händen, aber einige Akkorde auf seiner Luftgitarre spielte er auch. Egal war es, ob sie nun NWOBHM oder nur Hard Rock spielen – alle Beteiligten hatten Spaß. Und das ist es was zählt.

Setlist:

It’s A Crime
Titanic
Stop Looking At Me
The Raid
Hard Lines
Getting Hotter
Catcher In The Rye
Seven Days Of Splendour

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