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Headbangers Open Air 2010

Purer Stahl bei der größten Gartenparty der Welt

Shok Paris

„Lieber Metallergott – danke, dass Shok Paris in Deutschland waren, danke für ein Stück unvergessliches Edelstahlkunstwerk – wir Unwürdigen verneigen uns tief in den Staub“ – kaum zu glauben, wie die Cleveland-Metaller beim HOA anräumten.

Shok Paris wurden sogar passenderweise angesagt, bevor sie dann losbretterten und erst einmal keine Pause einlegten. Auch wenn die ersten Alkoholzombies über das Gelände wankten, stand das Stimmungsbarometer bei den Trinkfesten weiterhin auf Partylaune, und mit schauernder Gänsepelle wuchteten sich kurz vor dem Finale hunderte Pommesgabeln bei „Go Down Fighting“ in die dämmernden Tageslichtreste. Zuvor gab es aber reichlich Old School auf die Glocke. Überflüssigerweise fragte Vic Hix, ob sie denn etwas von der „Steel And Starlight“ spielen sollen, um dann ohne die Antwort abzuwarten in den Track „Tokyo Rose“ einzusteigen. Shok Paris pendelten eh die ganze Zeit durch ihren Backkatalog, und mit „Take You Away“ und dem neuen Albumnamensgeber „Décharge Electrique“ wurden sogar zwei Songs der hoffentlich bald erscheinenden Scheibe vorgestellt. „Keep the fire burning… we’re steel and starlight“ – kaum eine Kehle, die nicht in den Refrain einstimmte.

Mit prächtiger Spiellaune rockten die Cleveland-Senioren auch das letzte bisschen Tageslicht in den Orbit, begleitet von in einer Nebelwand eingetauchten Version des Riffmonsters „The American Dream“.

Leider hatten Shok Paris gegen Ende ihres Sets mit einigen Soundproblemen zu kämpfen. Doch obwohl die Monitorboxen nur für kurze Zeit ihren Dienst quittierten, spielte die Band unbeeindruckt weiter. Lautstark wurden sie allerdings nach den letzten Tönen auf die Bühne zurück geschrieen, Jürgen (Hegewald) wurde auch kurzzeitig auf die Bühne gezerrt, bevor mit „The Garden Song“ ein überraschender Abschlusstrack diesen Partyteil beendete.

Eine einzige Frage blieb allerdings übrig: Wer oder was animierte denn das Bangervolk dazu, bei Tracks wie „The American Dream“ oder „Steel And Starlight“ sich surfend in die Lüfte zu erheben? Thema verpasst – setzen – sechs. Für die Band aber eine eins mit Sternchen.

Setlist:

Marsielles De Sade/Battle Cry
Burn It Down
On Your Feet
Concrete Killers
On A Wing And A Prayer
Tokyo Rose
Take You Away
Décharge Electrique
Steel And Starlight
Never Say Why
The American Dream
Find A Way Out
Rocked Outta Love
Go For The Throat
Go Down Fighting
Run But Don’t Hide
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The Garden Song

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