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Headbangers Open Air 2010

Purer Stahl bei der größten Gartenparty der Welt

Omen

Volkssport in Brande-Hörnerkirchen? Lange Jogging-Einlagen und auch Kurzsprints beim HOA? Jaja – und wer hat es gemacht? Dieses Mal nicht die Schweizer, sondern die Omen-Truppe aus dem fernen US von A. Aber wie war das möglich? Schon letztes Jahr beim Swordbrothers Festival füllte sich die Halle in Sekundenschnelle, und so auch hier. Omen betraten die Bühne, stöpselten die Geräte ein, und schon ging sie los, die Chose. Während der Großteil noch ans Gitarrestimmen dachte oder das notwendige Soundfeintuning erwartete, bretterte das Quartett munter drauf los, und „Die By The Blade“ war schon halb gespielt, bis die Leute endlich peilten, dass hier kein Soundcheck durchgeführt wird.

Und auch das kann man vorweg nehmen: Abräumer des Tages und damit deutlich auf der Pole-Position: Omen. Eine große Überraschung stellte das allerdings nicht dar, denn wie schon das Rocktower Festival oder die unschlagbare 100-Minuten-Show beim Metal City Festival zeigten deutlich auf, wie perfekt die Mischung dort auf der Bühne doch funktioniert, wie Harmonie und Spielspaß in trauter Gemeinsamkeit für pure Unterhaltung sorgen.

Und ja, das merkten auch die HOA-Besucher sehr schnell, und es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn nahezu alle bei „Ruby Eyes“ mit einstimmten, wie bei „Teeth Of The Hydra“ so weit das Auge reichte Pommesgabeln den Abendhimmel verdunkelten, wie „Battle Cry“ zu hemmungslosen Kopfverschüttelungen führte. Kaum besser dürfte jemals „The Curse“ eingeleitet worden sein, denn hunderte heulten nicht wie die Schlosshunde, sondern wie die Wölfe um die Wette. Omen hatte die Fans schon längst im Sack, als der dauerheisere George, der übrigens einen fantastischen Vocalpart hinlegte, kurz mal nachfragte: „Are you with us?“, um dann mit dem neuen Track „Blood on The Water“ einen neuen Bandmeilenstein vorzustellen.

Andy tobte von einer Ecke in die andere und hobelte eine Basssalve nach der anderen ins Bangervolk, Kenny war noch weniger zu halten, sprang wie ein junger Hüpfer zu „Ruby Eyes“ durch die Gegend, und ab „In The Arena“ war er nur noch mit nacktem Oberkörper, wie gewohnt, unterwegs. Zeitlose Songs, jeden Trend ignorierend, und magischer denn je – das sind Omen 2010.

Setlist:

Die By The Blade
Dragon’s Breath
Ruby Eyes (Of The Serpent)
In The Arena
Blood On The Water
Teeth Of The Hydra
The Curse
Nightmares
Last Rites
Don’t Fear The Night
Battle Cry
Termination
Death Rider
Warning Of Danger

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