Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Hatebreed, No Turning Back, Integrity, Any Given Day im Konzert (Köln, August 2013)

Langer Abend in der Essigfabrik

Lang deswegen, weil Hatebreed von den mehr als vierzig Songs auf ihrer Setlist tatsächlich auch 25 Tracks spielen – eine schön lange Spielwiese für den Circle Pit, der sich dann auch regelmäßig austobt. Im Vorfeld werden die Kölner Fans auch No Turning Back und Any Given Day anfeuern, Integrity spielen heute vor dem falschen Publikum.

Any Given Day

Haben es für gewöhnlich gerade die Opener eines Konzertes an einem Wochentag zu früher Stunde recht schwer, vor angemessenen Publikum auf sich aufmerksam zu machen, so reiten die Gelsenkirchener Any Given Day gerade auf einer weiter wachsenden Erfolgswelle, denn auch wenn beim Betreten der Essigfabrik noch alles recht ausgedünnt aussieht, so schließen sich die Lücken beim Opener „Darkness Within“ richtig zügig und mindestens 250 Nasen lassen sich die Ohren auf Hatebreed einstimmen.

Dass sie sich vor den Großen im Business nicht verstecken müssen, zeigten sie erst kürzlich noch auf dem Dong Open Air 2013, und auch heute werden sie mit fettem Applaus nach einem „Vielen Dank und viel Spaß noch“ verabschiedet. Schnell können heute Any Given Day für einen ersten Anstieg der Betriebstemperatur sorgen, denn nachdem sich das Publikum zunächst noch etwas kontaktscheu gibt, rückt es auf Geheiß von Frontmuskelmann Dennis, den viele noch von Butterfly Coma her kennen sollten, vor „Dead And Gone“ auf, ohne aber die Lücke zur Bühne komplett zu verschließen.

Einen ersten richtigen Bonuspunkt können die Ruhrpottler dann mit dem Rihanna-Cover „Diamonds“ landen, denn auch in Köln sind viele Anwesende textlich voll auf der Höhe und schmeißen den Tanz- und Schwofmodus an. Zwischendurch ein „Wer hat Bock auf Hatebreed?“ oder auch mal „Lasst mal von euch hören!“, bei „My Own Sweet Hell“ klatschen die Fans gleich zu mehreren Dutzend mit, sparen vorher aber bei „Blow“ mit Applaus; doch unterm Strich können Any Given Day heute hier richtig gut abräumen. Da wird es dann auch nur noch zur Randnotiz, dass sich Gitarrist Andy bei „The Beginning Of The End“ mit gerissenem Klampfengurt nur noch vorne auf die Monitorbox setzen muss – Headbangen geht aber auch so. In dieser Form ist diese Coretruppe das nächste große Dingen, versprochen.

Setlist:

Darkness Within
Dead And Gone
Diamonds (Rihanna-Cover)
Blow
My Own Sweet Hell
The Beginning Of The End

Seite
comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann