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Hatebreed, Final Prayer, We Eat Milf im Konzert (Bochum, Matrix, Juni 2010)

Auch ein Mosh ohne Tritte und Schläge verfehlt seinen Zweck nicht

Final Prayer - kamen gut beim Publikum an

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Wenn man an einen Liveauftritt von Hatebreed denkt, kommen einem unwillkürlich harte und gnadenlose Mosh Pits in den Sinn. Umso erstaunlicher, dass das Publikum nicht überwiegend aus Jungspunden besteht. Stattdessen finden sich in der gut gefüllte Matrix viele schwarz gekleidete Menschen, die sich um einen riesigen Pit versammeln, in dem jedoch Ebbe statt regen Treiben herrscht. Eine andere Überraschung ist der Wellenbrecher, der einen Graben vor der Bühne bildet und für Matrix-Verhältnisse eine enorme Seltenheit darstellt.

We Eat Milf

Der Opener We Eat Milf kann demnach auf eine beachtliche Zuschauerzahl und ein riesiges Loch vor der Bühne blicken. Der ein oder andere Kampf-Tänzer findet sich hin und wieder in diesem Pit wieder, aber überwiegend erweist sich das Luft-Loch als vergeudete Platz-Aussparung. Von den fünf Wuppertalern ist in erster Linie der Kopf der Band präsent. Gut möglich, dass sich die anderen Vier gedanklich noch zu sehr im Proberaum befinden, wo sie derzeit ihre erste Platte aufnehmen. Matt brüllt aus Leibeskräften und versucht zu animieren, während Moritz, Thiemo und Maik mit weniger offensichtlicher Begeisterung ans Werk gehen. Auch die Musik reißt nicht richtig vom Hocker. Man hat den Eindruck, alles irgendwie schon einmal gehört zu haben und die Monotonie des Beatdown Hardcores ist nicht zu verleugnen. Mit einer kleinen Prise mehr Individualität bei Songs wie "Beast" oder "The Changeling" würde We Eat Milf nicht schaden. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass es die Band erst seit 2005 gibt und das Kind wohl erst noch ein wenig reifen muss. Zwischenzeitlich stürmt Matt den Wellenbrecher und lockt so einige Fans näher an sich heran. Gemeinsam wird ordentlich gebrüllt, bevor "Your Guts My Luck" das Schlusslicht des rasch vergehenden Auftritts bildet.

Setlist:

1. Intro

2. Suffer In Silence

3. All For None

4. Beast

5. Stand Strong

6. The Changeling

7. Your Guts My Luck

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