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Hatebreed, Final Prayer, Rise From Above im Konzert (Hamburg, Juni 2010)

Fettes Metal/Hardcore-Meeting zur WM
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Hatebreed

Als hätten sich Hatebreed und Slayer abgesprochen: auch die Hardcore-Jungs aus Connecticut haben ihre Tour zur neuen Platte „Hatebreed“ in Hamburg zwei mal verschieben müssen. Das erste Mal, man möge es verzeihen, aus gesundheitlichen Gründen. Es sollte das gemeinsame Konzert mit Machine Head im Januar sein, doch Jamey Jaspa litt an Zahnschmerzen, so dass die deutsche Metalcore-Band Caliban eingesprungen war. Die Enttäuschung bei den Fans war nicht gerade gering. Das Nachholkonzert war dann als eigene Tour für Mai angedacht, doch eine höhere Macht – mit dem Namen "Vulkanasche" – verhinderte, dass Hatebreed nach Deutschland kommen konnten ...

Beim dritten Anlauf hat es endlich geklappt. Sie holten sich zwei weitere Hardcore-Supporter aus Deutschland dazu (Rise From Above und Final Prayer) und versuchten am Sonntagabend  gegen das WM-Fieber anzutreten. Als Hatebreed fast auf den Tag genau vor einem Jahr in selbiger Location spielten, war die Markthalle deutlich voller und ausverkauft. Schieben wir es mal tatsächlich auf das zeitgleich stattfindende WM-Spiel...

Pünktlich um 22:30 Uhr ertönte das bekannte Rocky-Boxer-Intro, welches Jamey Jaspa, Wayne Lozinak, Frank „3 Gun“ Novinec, Chris Beattie und Matt Byrne auf die Bühne begleitete und diese dann mit kräftigem „Born to bleed, fighting to succeed, built to endure what this world throws at me!“ den ersten Song „In Ashes They Shall Reap“ (Teil des offiziellen Soundtracks zum Kinofilm Saw VI) anstimmten.

Hatebreed waren sofort von 0 auf 100 da und gaben ordentlich Power. Auch das Publikum war umgehend dabei und ließ nicht durchblicken, dass die Markthalle nur halb gefüllt war. Die ersten vier Songs waren komplett aus der selbst betitelten Platte, es blieben auch die einzigen für diesen Abend. Jamey, diesmal etwas bärtig und nicht wie im Vorjahr mit unvorteilhaft übergroßem Baseballhemd, entschuldigte sich beim Publikum für die Konzert-Verschiebungen und versprach als Entschädigung ein extra-langes Konzert. Sie bedienten sich fast rechnerisch korrekt gleichermaßen aller Alben – außer der Cover-Platte „For the Lions“. Nach den vier Songs aus „Hatebreed“ gaben sie unter anderem „Straight To Your Face“ von der „Rise Of Brutality“-Platte zum Besten und entlockten den Fans dazu brutal-choralisch Shouts. Auch zu anderen Songs wie „Before Dishonor“, „Live For This“ und natürlich „This Is Now“ gab es ordentliche Moshpits und wenige mutige Crowdsurfer. Jamey versprach schon bald wieder nach Hamburg zurückzukehren, ließ aber keinen konkreten Termin verlauten. Statistisch gesehen also Juni 2011 – mit neuer Platte? Man darf gespannt sein.

Als einzelne Zugabe verabschiedeten sich die Hardcore– oder Metalcore-Jungs – schwierige Differenzierung bei Hatebreed -  mit dem Klassiker „Destroy Everything“ um kurz vor Mitternacht. Und wie versprochen rockten sie ganze 75 Minuten – mit 22 Songs voller Power. Was für ein fetter Start in die neue Woche! 

Nette Beilage: Hatebreed verkauften ihr T-Shirts am Merchandise für sonnige 15€! Das ist wirklich mal günstig!

Setlist:

1. In Ashes They Shall Reap
2. Hands Of A Dying Man
3. Merciless Tide
4. Everyone Bleeds Now
5. Threshhold
6. Proven
7.Straight To Your Face
8. Last Breath
9. Never Let It Die
10. Before Dishonor
11. Doomsayer
12. Perseverance
13. Live For This
14. Tear It Down
15. Empty Promises
16. As diehard as they come
17. Defeatist
18. Hollow Ground
19. A Call For Blood
20. This Is Now
21. I Will bB Heard
22. Destroy Everything

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