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Hatebreed, Final Prayer, Rise From Above im Konzert (Hamburg, Juni 2010)

Fettes Metal/Hardcore-Meeting zur WM

Hatebreed sorgten für Stimmung in der Markthalle

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Final Prayer

Der Umbau verlief in perfektem Timing – gab ja auch nicht so viel zu tun. So begannen Final Prayer als Sandwich-Band sozusagen ihre Performance um 21:30 Uhr. Die Berliner hatten zuvor wegen eines ernstzunehmenden Unfalles des Sängers Stephan alle Gigs zwischen Januar und Anfang April absagen bzw. verschieben müssen.

An diesem Abend wirkten alle Bandmates kerngesund und bei bester Laune. Sie ballerten ein 30-Minuten-Hardcoreprogramm 'runter. Doch es schien ein wenig, als müssten sich die Fans entweder noch von Rise From Above erholen und akklimatisieren oder noch in Stimmung kommen in der Vorfreude auf Hatebreed. Sie machten einen trägen Eindruck und verhielten sich etwas applaudierfaul.

Final Prayer dagegen gaben musikalisch alles und der Sound war 1A. Sie jumpten und rockten über die Bühne und Stephan hinterließ überall Genmaterial in Form von Speichel... ausgerutscht ist darauf zum Glück niemand. Er provozierte vielmehr mit dem Aufdruck seines T-Shirts „Berlin Fucking Hardcore“ die Fans in fast jeder Songpause zu „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“-Gesängen. Dafür hielt sich Stephan selbst mit Song-Ansagen und Gequatsche zurück – ihm fiel lediglich das buntgemischte Publikum auf, welches aus sämtlichen Musikrichtungen zu stammen schien. Kurz vor Schluss kündigte er noch eine neue Platte und die dazugehörige CD-Release Party im Juli 2010 an. Ohne Zugabe verließ die Band gegen 22 Uhr die Bühne um den aufwendigeren Umbauten für Hatebreed Platz zu schaffen.

Setlist:

1. The Void
2. Broken Mirror
3. Wartime
4. In Denial
5. Goodbye Cruel World
6. No Place To Turn
7. The Anthem
8. Best Of Times
9. Annihilation

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