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Hardcore Superstar, Michael Monroe, Chase The Ace im Konzert (Düsseldorf, Oktober 2015)

Und am Ende stiehlt Michael Monroe allen die Show

Chase The Ace sind schon als Opener wenig schüchtern

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Glam, Rotz und Rock'n'Roll, ein Abend im Düsseldorfer Zakk, der am Ende dann nur den Schluss zulässt, dass sich eine Band den Arsch aufreißen kann wie sie will, am Ende stiehlt dann doch Michael Monroe allen die Show. Auch in der Hauptstadt der Narretei eröffnen

Chace The Ace

den Abend und zeigen sich gleich erst einmal wenig beeindruckt davon, dass schon recht früh recht viel los ist und sich auch die ersten Fans schnell bis an den Bühnenrand heranschieben. Ganz im Gegenteil, das scheint die Wahl-Londoner – die man nicht mit den Groove-Thrashern Chase The Ace aus Australien verwechseln sollte – einfach noch ein Stückchen mehr zu motivieren, auch wenn man den Eindruck hat, dass Frontmann Roi Vito Peleg das gar nicht nötig hat, ist er doch naturberauscht genug.

Der heutige Abend ist klar vom gerade erst frisch veröffentlichten zweiten Studioalbum „Hell Yeah“ geprägt. Die Band ist nun zum zweiten Male hier und fühlt sich offensichtlich auf der Zakk-Bühne mehr als wohl. „Nicht zuschauen, sondern einfach mitmachen“, so die von  Roi Vito Peleg ausgegebene Parole, dabei ist die Stimmung schon zu „Bad Seed“ alles andere als schlecht, doch was ein Einheizer sein will, muss natürlich immer wieder an der Feierschraube drehen.

„Ich hab die erste Reihe angespuckt, dafür Entschuldigung“, haut der Frontmann nach „Bad Seed“ vom seinerzeitgien Debüt heraus und hat locker die Lacher auf seiner Seite, zumindest nimmt ihm die orale Befeuchtung keiner krumm. Ganz im Gegenteil, beim anschließenden „Hell Yeah“ steigen ein paar der Anwesenden auf dem Mitmachmodus um. „Wir sind total sprachlos, dass wir bei dieser Tour dabei sein dürfen“, plaudert er munter drauf los und vergisst auch nicht darauf hinzuweisen, dass sie die komplette Tour ausschließlich durch Merchkauf finanzieren, kickt schnell zwei riesige Ballons ins Publikum, die dann auch bis zum Platzen zu „California“ über dem Publikum herumturnen – gut 200 Gäste sind da zu diesem Zeitpunkt auch im Innenraum zugegen.

Setlist:

The Cat Is On The Loose
The Stalker
Fortunate Son
Bad Seed
Raise Your Glass
Hell Yeah
California

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