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Hail Of Bullets, Devious, Phobiatic im Konzert (November 2010)

Hail Of Fucking Old School Death Metal Monster Bullets - so muss Old School Death Metal klingen

Devious sorgten für angewärmte Nackenmuskulatur

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Hail Of Bullets feierten die Release Show zu ihrem neuen Album „On Divine Winds” und irgendwie überraschte es niemanden, dass genau diese Party der Holländer im Essener Turock stattfand. So langsam scheinen sich Inhaber Peter und seine Crew auf Release-Shows zu spezialisieren – nicht schlecht der Specht. Angeheizt wurden die Fans durch die niederländischen Death Thrasher Devious sowie die Death Grind-Lokalpatrioten Phobiatic.

Phobiatic

Wie am Namen schon zu erkennen, handelt es sich bei der Combo Phobiatic um eine Kuschelrockband aus dem beschaulichen Essen. Vielen dürfte diese Band noch nicht bekannt sein, bestehen sie doch auch erst knapp zwei Jahre. Einigen Insidern dürfte allerdings Frontmann Christian wegen seiner Aktivitäten bei Diaroe bekannt vorkommen, und auch die anderen sind/waren in diversen anderen Bands wie z.B. Jack Slater, Japanische Kampfhörspiele oder auch I Despise aktiv.

Irgendwann 2008 hatten dann Gitarrist Robert sowie Schlagzeugmassakermeister Kai die Idee, Phobiatic ins Leben zu rufen und ein paar Mitstreiter zu suchen, um dann 2009 mit einer ersten in Eigenregie erstellten EP „Spreading The Plague“ eine eigene Version des technischen Death Metal auf die Fanschaft loszulassen.

Das gelang der Krachcombo im Turock überraschend gut, denn nicht nur, dass sich schon zahlreiche Fans im Club aufhielten, um sich den technisch-derben Knüppelorgien hinzugeben, nein, nachher hatten Phobiatic ihre mitgebrachte EP auch noch ausverkauft. Dabei hatte alles an diesem Abend unter erschwerten Bedingungen angefangen. Front-Derb-Shouter Christian war ein wenig nervös, konnten sie doch in den vergangenen Wochen nicht unbedingt so proben wie sie es sich wünschten. Davon merkte man allerdings nichts. Wie ein angeschossenes Raubtier wieselte Christian mit seiner schon den Fans bekannten „Ich huldige Suffocation“-Handkantentechnik über die Bühnenbretter, während Oberschredder-Gitarrero Robert sich einen Tennisarm zu schrubben schien. Aber auch Michael am Bass stiftete ein Bassriffdarmfreischüttelprogramm bei, während Massakerichhaualleszubreifellverklopper Kai süßliche Blastbeats im Überschallmodus drosch. Das kam an, denn schon nach „The Surgeon“ zollten die Fans per Applaus ihren Tribut. Ob „Mentally Distorted“ – gleich allen Geistesgestörten gewidmet – oder „Refuse To Obey“, eine Prügelorgie nach der anderen endete in purer Raserei und konnte sogar einige Fans zum Headbangen sowie dem Lüften der Pommesgabel bewegen. Zwar nahmen sie auch mal kurzzeitig das Tempo raus – ein kleiner Part bei „Satisfied By Capsicum“ gilt da schon als Nachweis – ansonsten gab es immer „einen voll auf die Omme“. Halt! Es geht auch anders, denn „Wasted Outrage“ bekam zuerst eine bluesige Duftmarke, bevor dann wieder das „Knüppel aus dem Sack“-Spiel jegliche Melodie auch aus dem letzten Mauseloch quetschte. Den um fast eine halbe Stunde verspäteten Beginn holten sie aber dennoch nicht mehr ein.

Setlist:

Unpleasant Mutation
The Surgeon
An Unspeakable Creation
Satisfied By Capsicum
Mentally Distorted
Slivers Of Glass
Refuse To Obey
Obnoxious Countenance
Wasted Outrage

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Das ist halt auch der Ruhrpott, da geht es gerade heraus, was Sache ist

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