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Hail Of Bullets, Bodyfarm, 5th Of November im Konzert (Essen, Januar 2014)

Gut 250 Fans lassen sich die NRW-Show nicht entgehen

Hail Of Bullets

Gut 250 Anwesende sind es dann bei Hail Of Bullets, die bei dieser exklusiven NRW-Show dabei sein wollen. Martin van Drunen selbst meint mehr als einmal, dass Essen wie eine zweite Heimat sei und sie sich hier wie zu Hause fühlen – klar, hier werden sie immer recht heißblütig empfangen und unterstützt, was heute auch nicht anders aussieht, denn dicht gedrängt stehen die Old-School-Death-Metal-Maniacs in freudiger Erwartung eines Schlachtgetümmels.

Dazu ist wohl heute auch noch Martins Outingtag, lässt er doch wissen, dass, wenn er so weitersaufe, er am Ende der Show total dicht sein. Ob dies in unmittelbarem Zusammenhang mit seinem Alter hängt, bliebt vorerst offen, zumindest posaunt er freimütig heraus, dass heute wild gefeiert wird, wisse er doch nicht, ob er nächstes Jahr nicht schon im Rollstuhl sitze oder überhaupt, „alte Säcke“ seien sie schließlich.

Nun, das persönliche mal wieder beiseite, denn was die Holländer anbieten, ist einmal mehr Death Metal in Reinkultur, immer mitten auf die Fresse, fett auf die Zwölf, genau der richtige Stoff für die HeadbangerInnen, die vom Fleck weg für ein wahres Mattenmeer sorgen. Besonders effektvoll wabert auch der Nebel von unten nach oben und sorgt so manches Mal für eine wahre Schlachtfeldstimmung, bei der die Protagonisten wie tobende Ungeheuer aus dem Dickicht an Haaren, Armen und vor allem dem Nebel geisterhaft auf- und abtauchen.

„Das ist unsere erste Show mit dem neuen Album in Deutschland“, so Frontgurgel Martin, schnell noch ein „Sind wir zu laut?“ hinterher und schon schmettert „Kamikaze“ mit aller Wucht ins Gemächt. Martin, übrigens weiter mit einem „ich bin der einzige in der Band mit langen Haaren“ in bestem Plauderton, lebt natürlich von seiner über Jahrzehnte hinweg gewachsenen Integrität, umso mehr ist es der Truppe hoch anzurechnen, dass sie nach der Show auch noch mit den Fans feiern wollen. Bis dahin aber müssen sie auf der Bühne noch etwas leisten, auch wenn die Crowd den Holländern förmlich aus der Hand frisst. Kritik müssen sich Hail Of Bullets aber dafür gefallen lassen, dass sie nach gut einer Stunde ihr reguläres Set herausgeprügelt haben.

„Seid ihr sicher, dass ihr noch mehr wollt?“, so Martin mit feistem Grinsen, zwei Tracks liefern sie dann noch nach und verlassen nach siebzig Minuten die Bühne, obwohl auf den Aushängen vor Ort gute zwanzig Minuten mehr eingeplant waren. Schade, dass dadurch Tracks wie „Warsaw Rising“ oder „Nachthexen“ nicht zum Zuge kommen. Wofür Hail Of Bullets aber nichts können ist, dass der Moshpit erst bei der ersten Zugabe „Ordered Eastward“ so richtig aus den Puschen kommt und auch beim Rausschmeißer „Operation Z“ nicht still hält. Vielleicht geht den Fans ja mittlerweile auch schon schneller die Puste aus, denn einmal mehr sind alle Generationen im Turock vertreten.

Setlist:

Intro
Swoop Of The Falcon
Red Wolves Of Stalin
Kamikaze
DG-7
General Winter
Pour Le Mérite
On Coral Shores
Berlin
To The Last Breath Of Man And Beast
Tokyo Napalm Holocaust
Farewell To Africa
------------------------
Intro
Ordered Eastward
Operation Z
Outro Sirens

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