Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Hämatom, Dymytry & Kaizaa im Konzert (Dresden, Oktober 2018)

„Die Bestien sind los“

Bereits im Januar veröffentlichten Hämatom ihr neues Album „Bestie der Freiheit“, mit dem sie kurz darauf quer durch die Klubs des Landes zogen. Mittlerweile ist nun Herbst und es gibt einen Nachschlag zu vermelden. Dass das Album bestens in die Ohren zu gehen scheint, sieht man auch in Dresden, die langgezogene Menschenschlange am Einlass lässt einen förmlich in Schockstarre verfallen. Die Hoffnung auf eine Abendkasse kann man sich also getrost abschminken, diesbezüglich geht tatsächlich nichts mehr. Die längere Wartezeit dürfte es einigen Besuchern zudem unmöglich machen, bei der ersten Band des Abends anwesend zu sein.

Kaizaa

starten pünktlich in den Abend und selbst wenn noch nicht alle Zuschauer den Einlass absolviert haben, können die Nürnberger auf einen gut gefüllten Saal schauen.

Mit „Volle Ladung Leben“ geht es hinein ins Programm, welches schnörkellosen deutschsprachigen Rock bereithält, dem der Zusatz Punk’n’Roll sicher auch gutsteht und für den es einen ersten Anstandsapplaus gibt. Viel mehr ist zu Beginn noch nicht drin, schließlich muss man sich erstmal in das Gebotene einhören. Insofern tut der Vierer gut daran, sich hiernach kurz vorzustellen und damit das Eis endgültig taut, verteilt Frontmann Giestl gleich noch ein paar ihrer Debüt-EPs.  

Von dem noch pressfrischen Stück kommt auch der nächste Titel „Underdogs“, welcher in die gleiche Kerbe wie der Opener schlägt. Giestl und Bassist Johnny sind redlich bemüht, den Zuschauern einzuheizen, dies funktioniert allerdings nur begrenzt. Was sicher zum einen daran liegt, dass die Band noch recht frisch auf dem Markt ist, zum anderen gibt es Bands dieser Stilrichtung eben en gros. Wer da noch punkten will, muss doch eine gewaltige Schippe draufpacken und so wirklich sieht man dies hier noch nicht. Mit „Schrottplatz der Liebe“ streuen Kaizaa schließlich noch eine Ballade ein, bei der immerhin die Zuschauerbeteiligung etwas nach oben geht. Handys und Feuerzeuge werden gezückt und der Refrain gar stimmlich unterstützt.

Das war es dann aber auch schon von Kaizaa, die mit „Superstars“ bereits ihren letzten Song ankündigen. Als Gast gesellt sich noch Ost von Hämatom hinzu und damit verabschieden sich die Nürnberger unter Beifall.

Setlist:

Volle Ladung Leben
Underdogs
Endstation
Schrottplatz der Liebe
Superstars

Seite
comments powered by Disqus