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Gun Barrel und Warrant im Konzert (Siegburg, Januar 2018)

Ansteckend gute Laune

Der 6. Januar scheint sich so langsam wohl als fester Termin für alle Gun Barrel-Fans zu manifestieren, hatten die Kölner Urgesteine doch schon vor Jahresfrist ebenfalls im Siegburger Kubana auf heißen Sohlen losgerockt. Dieses Jahr luden sie sich die Düsseldorfer Traditionalisten Warrant als Support ein, was dann auch diesen Abend mehr als 100 Fans ins Kellergewölbe lockt.

Warrant

Da sind sie also, die Kultrecken aus Düsseldorf, die heute mit neuem Enforcer unterwegs sind, der sicherlich ein bisschen nervös bei seiner Entjungferung ist, allerdings im weiteren Verlauf derart souverän auf der Bühne seinem Schlacht- und Drohpotenzial nachkommt, dass man denken könnte, der Kerl hat das schon immer gemacht.

Aber auch so lässt es das Trio herrlich schön krachen und kann dabei auch auf einen sehr transparenten Sound vor der Bühne bauen, wo schon schnell die Fans versammelt stehen und spätestens bei „Ordeal Or Death“ die ersten Luftgitarren mitquietschen. „Okay, wir sind Warrant aus Düsseldorf“, stellt sich Frontmann Jörg artig vor, fragt noch schnell ab, ob den alle Bock auf Speed Metal hätten und schon geht die rasante Reise mit „The Rack“ weiter.

„Habt ihr Bock zu singen?“, schwenkt Jörg auf das Mitmachprogramm um und entlockt zahlreichen Fans das nicht immer sattelfeste „Ohoohoooo“, zu „Satan“ fordert er im Publikum auch erfolgreich zu mehr Alarm mit der Powerfaust auf und lässt es sich vor „Ready To Command“ nicht nehmen die Truppe vorzustellen, wobei er Klampfer Dirk Preylowski insofern adelt, dass er ihn nach fünf Jahren als „Er ist quasi Warrant“ tituliert.

Auch bei „Ready To Command“ gilt es wieder mitzusingen, was allerdings nicht so zu hundert Prozent funktioniert und von Jörg mit einem süffigen „Ich weiß, der Text ist echt krass“ kommentiert wird, bevor der Nonnensong „Nuns Have No Fun“ – unbedingt Bestandteil jeder Warrant-Show - nochmals alle mitreißen kann. Mit dem abschließenden „Enforcer“ tauchen dann sogar phonstarke Sprechchöre auf – Siegburg wurde von den Düsseldorfern eingenommen.

Setlist:

Come And Get It
Ordeal Of Death
The Rack
Cowards Or Martyrs
Asylum
Scavenger's Daughter
Satan
Ready To Command
Nuns Have No Fun
The Enforcer

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