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Gun Barrel, Chris Holmes & Mean Man im Konzert (Siegburg, April 2017)

Keine musikalischen Höhenflüge in Wohnzimmeratmosphäre

Frischzellenkur tut Gun Barrel diesmal gut.

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Das Siegburger Kubana hat sich seit einiger Zeit mit Recht zu einer festen Institution im Rhein-Sieg-Kreis im Bonner Raum entwickelt, so dass auch Acts angezogen werden, die ein größeres Publikum anlocken können. So waren bereits Szenegrößen wie Nazareth, UFO, Paul Di Anno (ex-Iron Maiden) oder Blues Pills hier zu Gast. Leider finden sich nur circa 60 Leute an diesem Freitagabend in dem gemütlichen Klub ein. Dass die Vorband, die Kölner

Gun Barrel

keine große Anhängerschaft hierhin lockt, mag daran liegen, dass der sympathische Fünfer des Öfteren hier auftritt. Aber dass eine bekannte Größe wie Chris Holmes (ex-WASP) nur so wenige anzieht, mag den einen oder anderen wundern. Zu den vermeintlichen Gründen später etwas mehr. Zunächst zum Anheizer:

Die Jungs haben letztes Jahr zwei Neuzugänge in die Band geholt und diese Frischzellenkur tut der Band sichtlich gut, denn sie zocken ihr Repertoire gut gelaunt runter. Die zwei Neuen bewegen sich ordentlich und machen ihre Arbeit mehr als nur gut. Vom Look her passen sie eher zu AC/DC als zu der langhaarigen altgedienten Stammbesetzung. Sologitarrist Heiwi Esser bewegt sich rauf und runter auf der Bühne und ballert die Riffs nur so gewohnt ins Publikum, als würde er seit langem der Band angehören. Früher wirkten Gun Barrel nicht immer so aufeinander eingespielt, doch jetzt scheint sich die Band, scheinen sich die fehlenden Puzzleteile gefunden zu haben. Sänger Thomale Nathan klingt dynamisch, stimmlich passend und hält sich überall auf. Da er wahrscheinlich noch nicht alle Texte kennt, werden diese vor den Monitorboxen verteilt, was aber der Flüssigkeit keinen Abbruch tut.

Das Gesamtprogramm ist abwechslungsreich gestaltet und so kommen auch neue Stücke wie „Fire“ (anzusehen live hier) oder „Dynamite Forces“ vor. Leider ist Bandleader Rolf Tanzius nicht ganz gesund, daher bewegt er sich eher weniger. Sonst ist man von ihm etwas anderes gewohnt. Alles in allem kann die Rede von einem gelungenen Auftritt sein.

Setlist:

Frontkillers
Damage Dancer
The Wild Hunt
Back Alley Ruler
Fire
Brace For Impact
Dynamite Forces
Fearing The Fear Of My Fear
Battle Tasted

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