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Grill ’Em All Part II

Die Hitze macht der Veranstaltung zu schaffen

Nator quetschen den letzten Tropfen Schweiß aus dem Publikum

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Nator

Als Headliner für das Grill ’Em All Part II stehen Nator auf dem Spielplan. Mit ihrem eigenwilligen Stil hat sich die Band einen großen Fankreis erspielt, der sich jetzt auch bemerkbar macht. Nun steht der ganze Vorraum vor der Bühne voller interessierter Zuschauer.

Sehr Thrash- und Speed Metal-lastig startet das Quintett in den Auftritt. Die Fans sind gleich voll mit dabei. Fäuste werden in die Höhe gereckt und die Matten kreisen. Über mangelnde Stimmung braucht sich also niemand beschweren. Und so geht die Party auch gleich fröhlich weiter. Obwohl die Band zu Beginn mit leichten Soundproblemen kämpft, passt die Stimmung. Der Sound ist auch schnell in Ordnung gebracht und die Band kann sich etwas auf der Bühne entspannen. Musikalisch punktet die Band enorm. Die Songs werden alle sauber gespielt und die Musiker sind mit vollem Einsatz dabei.

Das gleiche gilt für die Zuhörer. Bei Songs wie „Into Eternal Sunset“ geht es ziemlich rund im Schuppen. Frontmann Peter Lachner drückt mit seiner charakteristischen Stimme  den Liedern eine ganz eigene Note auf. Doch auch Gitarrist Michael Görlich und Basser Thomas Weber geben Vollgas.

Es entwickelt sich eine vorher nicht absehbare Feierstimmung vor der Bühne. Lautstark werden Textpassagen mitgebrüllt, die Fäuste werden in die Höhe gereckt und gemosht wird sowieso wie wild. Wenn man bedenkt, wie schleppend die Leute im Jugendzentrum eingetrudelt sind und wie träge am Anfang alles begann, dann ist es nicht so leicht zu glauben, dass nun so der Punk abgeht.

Es ist aber so. Die Band scheint sich sehr über diese Tatsache zu freuen und das scheint Ansporn für noch mehr Power zu sein. Wäre jetzt noch eine Lichtshow und eine große Bühne vorhanden, dann wäre der Auftritt bestimmt richtig, richtig fett. Auch mit den zur Verfügung stehenden Mitteln können Nator voll überzeugen.

Zwei bisher unveröffentlichte Titel haben es auch auf die Setlist geschafft. „Warlords“ und „Heavens Gate Is Sealed“ sind beide vom neuen Album, das in zwei Monaten auf den Markt kommen wird. Auch diese beiden Songs werden super aufgenommen und als das Konzert mit „Soldiers Of Fortune“ und „Devils In The Dark“ zu Ende geht, sind Band und Zuhörer hochzufrieden mit der Entwicklung des Abends. Die Besucher hätten vielleicht etwas mehr sein können, aber die Stimmung war zumindest zum Ende hin richtig geil.

Setlist:

    Rising (Intro)
    Fate Of the Phoenix
    Into Eternal Sunset
    Mirror Of Souls
    Signs In The Autumns Mist
    Warlords
    Heavens Gate Is Sealed
     Evil Or Divine
    Heroic Destiny
    Moonlight King
    Soldiers Of Fortune
    Devils In The Dark

    Das Grill ’Em All Part II war eine Veranstaltung, die von den Bands selbst organisiert wurde und ohne großes Budget über die Bühne ging. Bei solchen Veranstaltungen trifft man immer wieder die Menschen, die wirklich für die Musik leben. Eine gewisse Gemeinsamkeit verbindet auch die Zuhörer, denn nicht jeder Metalfan würde auf solche Undergroundkonzerte fahren. Doch genau hier werden die Headliner von morgen geboren.  

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