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Greydon Fields im Konzert (Essen, September 2013)

CD-Präsentation in der Essener Freak Show

Frontmann Patrick findet noch kurz Zeit für die Pommesgabel

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Mit Greydon Fields präsentiert sich eine neue Power-Metal-Truppe aus Essen, die schon vor etlichen Jahren Mitte der Neunziger unter dem Artcrime-Banner erste lokale Präsenz zeigte. Lange tat sich nichts, bis dann 2011 Drummer Ricardo und Gitarrist Gregor ein neues Bestätigungsfeld suchten, schnell noch Fronter Partrick von damals eingesammelt, der neben den Gesangseinlagen auch noch für die Rhythmusklampfe zuständig ist – fertig ist das Grundkonzept der Band, die dann die Debüt-EP „Room With A View“ einspielte, die heute erstmalig live vorgestellt werden soll, auch wenn die CD schon seit einiger Zeit zum Verkauf parat steht. Neu hinzugestoßen als festes Bandmitglied ist dann noch Tieftonspezialist Jochen (ex-Laid In Ashes, Soulside).

Gut 50 Anwesende finden sich in der Essener Freak Show ein – Freunde, Bekannte, Verwandte –, und nicht wenige haben sich im Vorfeld die CD längst gesichert, wie sich kurze Zeit später herausstellt. Der Abend steht dabei erst einmal unter gar keinem guten Stern, lag doch Frontmann Patrick noch bis gestern mit Fieber flach und wirkt auch heute Abend noch angegriffen, kämpft sich aber durch den Adrenalinkick tapfer durch die Show, wobei er sich kurz danach aber geschlagen geben und nach Hause fahren muss, anstatt bis in die Puppen das Release zu feiern.

Unter den Gästen befindet sich auch Ex-Grave Digger-Klampfer Manni Schmidt, der diesen Gig heute Abend einstielte und der kurz vor Schluss noch bei der Zugabe „He Is Me“ meint, dass bei diesem Song Maiden-eske Gitarren auf Risk-Gesang treffen – kann man so stehen lassen, wobei das Ende dann eindeutig Metallica-geprägt ist.

Bis dahin aber gibt es aber erst einmal die komplette EP auf die Lauscher, gut eine Stunde später als ursprünglich geplant, da aber keine weitere Band eingeplant ist, macht das nichts. Schon zu Beginn beim Opener „Letters“ fordert Patrick ein paar Hey-Fäuste ein, was aber erst einmal in der vornehmen Zurückhaltung der Anwesenden untergeht – diese wollen zuerst was live hören, bevor sie sich gegebenenfalls selbst einbringen.

Gleich fünf CDs kommen zur Verlosung, wobei das metallische Wissen der Fans getestet wird – einige Wissenslücken tun sich da auf, auch wenn Metallica, ZZ Top oder auch Anthrax bekannt sein sollten. Das Material wird trotzdem an den Mann gebracht, bei „Leave This Planet“ versucht Teddy nochmals, die Powerfaust einzusetzen, wobei der Erfolg mau bleibt, der Applaus dagegen anschließend recht ordentlich ist. Schnell noch ein Hinweis auf die anstehende, aber noch weit entfernte Cottage-Show in Bottrop, ein Schlusspunkt mit „Cathedrals (Prayer To God)“ und schon sollte eigentlich der Feierabend eingeläutet werden. Die zuerst zaghaften Zugabe-Rufe jedoch sorgen dafür, dass Greydon Fields nochmals ranmüssen – „He Is Me“ schieben sie dann abermalig ein, verabschieden sich anschließend unter ordentlichem Applaus und tauchen unter den Freunden unter.

Setlist:

Letters
He Is Me
Firefight
To The Sea
Leave This Planet
Cathedrals (Prayer To God)
------------------------------
He Is Me

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