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Greydon Fields, Ignition & Messiah's Rising im Konzert (Essen, April 2018)

„Tunguska“-Release-Abend

Greydon Fields feiern heute das Release ihres zweiten Studioalbums "Tunguska"

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Greydon Fields

Feiertag im Hause Greydon Fields, denn heute erscheint mit „Tunguska“ das zweite Studioalbum der Essener Metaller – dabei geht ihnen heute auch trotz aller Beschwichtigungen die Flatter, ist man erstens in der Bredouille, die Show von Ignition zu übertreffen und zweitens, trotz des Wunsches, das neue Album vorzustellen, eben die eigenen Vergangenheit nicht auszublenden. Zumindest zweiteres spiegelt sich dann locker in der Setlist wieder, haben sich doch auch gleich fünf Songs vom seinerzeitigen Debüt „The God Machine“ dort eingenistet.

An ersterem haben sie allerdings ein wenig zu knacken, dabei ist das selbst gespielte Intro „Out In The Fields“ - im Original von dem unvergesslichen Gary Moore, immerhin auch schon unfassbar vor mehr als sieben Jahren verstorben (6. Februar 2011; Anm. d. Red.) - einfach ein genialer Einfall, um gleich mal für Auflockerung zu sorgen. Leider setzen jetzt erst einmal auch ein paar Soundprobleme ein, Greydon Fields haben im ersten Drittel der Show mit zahlreichen Rückkopplungen zu kämpfen und auch nach jedem Song muss noch ein wenig am Monitorsound gedreht werden.

Die Stimmung ist aber trotzdem anhaltend gut, vor allem bei den beiden Brüdern Oliver und Christian Krajewski von Firestorm scheint die Mucke gleich ins Blut überzugehen, steppen sie doch immer wieder wild vor der Bühne herum. Schade, dass Volker mit seinen Ansagen immer wieder eine Spur zu defensiv leise ist, sodass eben ein bisschen deswegen auch verloren geht. Doch mit „So ist eben live“ und dem kurz geträllerten „Life Is Life“-Opus hat er dann wieder die Schmunzler auf seiner Seite.

Mit „Autophobia“ und „The Key“ landen die Vier dann auch schnell zwei Volltreffer beim Publikum, denn so manche Matte fliegt im Takt mit und leitet auch den Mitschwofmodus ein. Bei „Holy Diver“ von DIO ist dann Volkers Stimme absolut sattelfest, bei „Inner Fire“ hatten Greydon Fields den Rekord der Powerfäuste für den Abend eingestellt und mit einem „Wat Neues, wat Altes und wat Gebrauchtes“ drückt „Hellfire“ aus den Boxen.

Als wirkliches Showhighlight aber entpuppt sich das schwelgerische „Dancing On Our Graves“, denn nicht nur, dass Geigerin Cemile mit in die Saiten greift, sondern auch Ex-Sänger Ted klemmt sich hinter das Mikrofon – ein Schulterschluss mit der Vergangenheit, da scheinen tatsächlich alle Zwistigkeiten bereinigt. Fehlt eigentlich nur noch, dass Killustrations-Kopf Björn, seines Zeichens ja auch Frontmann bei The Very End und für das „Tunguska“-Artwork verantwortlich, ebenfalls auf der Bühne stehen würde...

Egal, das Publikum ist begeistert, die eigentlich als Zugaben eingeplanten „The Walking Dead“ sowie „The God Machine“ fügen sich nahtlos ins eigentliche Programm ein und auch hier entscheidet dann des Fans Votingstimme, welche beiden Songs nochmals interpretiert werden, damit auch eine wirkliche Zugabe zustande kommt. Mittlerweile ist der Uhrzeiger schon an der mitternächtlichen Stunde vorbeigerauscht, ein bisschen Party und Beglückwünschen ist noch angesagt, dann aber ist auch Schluss mit lustig und der gelungene Abend findet ein feuchtfröhliches Ende.

Setlist:

Out In The Fields (Gary Moore-Cover)/ Sole Survivor
Autophobia
Greydon Fields
The Key
Tunguska
Inner Fire
Holy Diver (DIO-Cover)/Golem
Hellfire
Us Or Them
Dancing On Our Graves
The Walking Dead
The God Machine

The Key
Inner Fire

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