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Greydon Fields, Ignition & Messiah's Rising im Konzert (Essen, April 2018)

„Tunguska“-Release-Abend

Messiah's Rising bei ihrem erst zweiten Auftritt in neuer Besetzung

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Feste müssen halt gefeiert werden, das ist bei den Ruhrpott-Metallern Greydon Fields nicht anders, wenn schon mit „Tunguska“ das zweite Album ansteht, welches just an diesem Samstag auch herauskommt, und zwar über das Label Roll The Bones Records von Klampfer Gregor. Als Anheizer haben sie sich die Labelmates Ignition mit ins Boot geholt, leider mussten kurz zuvor Lyra's Legacy wegen einer Erkrankung von Gitarrist Andreas passen, worauf sehr kurzfristig Messiah's Rising eingesprungen sind, nachdem ein paar andere mögliche Alternativen u.a. wegen dem Keep It True Festival so schnell nicht aufspringen konnten.

Messiah's Rising

„Hey, das war unser zweiter Auftritt, wir sind erst so seit zwei Monaten zusammen, beim nächsten Mal gerne mit Zugaben“, so verabschiedet sich Frontmann Justin offensichtlich gerührt, hatten doch die Wermelskirchener nicht mit solch einem positiven Feedback seitens des Publikums gerechnet. Dabei muss man ganz sachlich am Ende eruieren, dass hier noch reichlich Luft nach oben ist, ganz gleich ob bei der Bühnenpräsentation oder eben auch bei der gesanglichen Leistung, denn die Höhen wollen einfach nicht sitzen und hören sich so ein wenig verkrampft an, wobei sich das nach dem ersten Drittel der Show etwas bessert.

Lorbeeren muss man sich dazu auch erst verdienen, weswegen der Aufruf zur Powerfaust direkt nach dem Intro dann doch ein bisschen zu überambitioniert ist, gleichzeitig aber auch den Spaß ausdrückt, den die Jungs versprühen wollen. „Macht mal Lärm“, fordert Sänger Justin auch gleich mal auf und beißt dabei erst einmal noch auf Ruhrpott'schen Granit. Dabei können sie mit der ersten Nummer „Death And Fire“ schon beachtlichen Applaus einfahren.

Die beste gesangliche Leistung liefert Justin dann bei dem balladesken „Flames Still Burn“, gleichzeitig aber auch eben der langweiligste Song im heutigen Repertoire, viel stärker feuern sie beim anschließenden „Song über ein Schlachthaus“ - „Slaughterhouse Of Dreams“ - aus allen Klampfenrohren und ein paar erste Pommesgabeln tauchen im Publikum auf. Geschickt, wie Messiah's Rising die Bandvorstellung ins Finale von „Somewhere In Heaven“ einbauen und nicht unnötig Zeit herschenken, mit „Outlaw“ landen sie dann auch noch einen guten Treffer beim Publikum und werden mit ordentlichem Applaus und ein paar Powerfäusten in den Feierabend verabschiedet.

Setlist:

Intro
Death And Fire
Lips Of Ashes
Flames Still Burn
Slaughterhouse Of Dreams
Somewhere In Heaven
Outlaw

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