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Grave Digger, Wizard, Majesty, Gun Barrel im Konzert (Bochum, Januar 2013)

„German Metal Attack“ überzeugt auch in der Bochumer Zeche

Gun Barrel nutzen ihre kurze Spielzeit optimal

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Eigentlich müsste der Skepsis-Papst im Vorfeld laut knirschend den metallischen Rosenkranz zermahlen haben, denn ganz nach dem Motto „Der Prophet im eigenen Lande ist nichts wert“ hätte die „German Metal Attack“-Tour volle Möhre Harakiri sein müssen. Doch weit gefehlt, denn schon von den bisherigen Dates hat man nur positives gehört – und so steht auch die volle Bochumer Zeche unter voller Anspannung, ob denn auch der heutige Abend ein für die Fans unvergessliches Erlebnis werden wird.

Gun Barrel

Und auch wenn unsere Gun Barrel schon um 18 Uhr an einem Sonntagabend auf die Bühne müssen, kann man heute wahrlich nicht von schlechten Vorzeichen sprechen, denn die Halle ist schon mehr als ansprechend gefüllt und nicht wenige Fans freuen sich so richtig auf den Opener. Ist ja auch nicht so, dass die Köln-Bonner nicht schon zahlreiche Shows gespielt hätten, doch solch eine Tour ist dann doch noch immer etwas anderes.

Dabei haben Gun Barrel einen wahnsinnig großen Vorteil: Die Lizenz zum Arschtreten. Und genau da setzen sie auch prompt in der Bochumer Zeche an, liefern mit „Brace For Impact“ den wohl passendsten Opener des Abends und rocken sich einfach schnell in die anwesenden Fanseelen. Offenbar sind einige noch ein wenig überrascht, zucken doch noch zu Beginn nur einige wenige Powerfäuste auf, doch das Bild ändert sich schnell, denn schon zu „Bombard Your Soul“ löst sich die vornehme Zurückhaltung glatt auf, immer mehr Powerfäuste lassen sich blicken, und bei „Dancing On Torpedos“ wird dazu auch noch fleißig mitgeklatscht.

„Bochum, wo seid ihr?“, will Frontmann Patrick wissen, dabei ist das eigentlich nicht nötig, denn zahlreiche Pommesgabeln begleiten „With Might And Man“ sowie „Brother To Brother“ – Gun Barrel legen ein höllisch rockendes Tempo vor und gönnen den Fans keine Pause. Doch halt, genau vor dem letzten Track dürfen die glühenden Saiten kurz abkühlen, bevor mit „Lonely Rider“ das Finale eingeleitet wird – präzise wie ein Schweizer Uhrwerk wuchten die Fans ihre Fäuste im Takt, ein kurzes „Ich will euch alle hören und sehen“ geht im Pommesgabelalarm unter, dazu dann noch die stilechte Umarmung bei Abschied – Gun Barrel haben nicht nur ihre zu knapp bemessene Spielzeit optimal genutzt, sondern den Saal schon früh auf herrlich tropische Betriebstemperaturen gebracht.

Setlist:

Brace For Impact
Bombard Your Soul
Dancing On Torpedos
With Might And Main
Brother To Brother
Lonely Rider

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