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Grave Digger, Mystic Prophecy & Victorius im Konzert (Bochum, Februar 2017)

Zeche Bochum vermeldet: Auch hier erfolgreiche Therapiesitzung

Eine Therapie-Sitzung hatten Grave Digger im Vorfeld versprochen – und halten das auch ein. Die Arbeiten beim „Healed By Metal“-Vorgänger „Exhumation (The Early Years)“ haben die Urteutonen wohl auf den Weg der achtziger Metal-Essenz zurück katapultiert. Und dass man auch nach gut 37 Jahren Existenz noch immer eine mehr als gute und vor allem spielfreudige Show abliefern kann, das wird an diesem Abend einmal mehr von den „eigentlich“-Gladbeckern locker nachgewiesen. Den wohl perfekten Anheizer haben sie dann auch mit Mystic Prophecy ins Boot geholt, die zwar nicht mit einem brandneuen Album aufwarten, dessen Debütalbum „Vengeance“ aber seit Anfang des Jahres auch endlich mit Zusatzstoff erneut zur Verfügung steht. Zeitgleich mit dem Headliner veröffentlichten Victorius ihr nunmehr viertes Studioalbum „Heart Of The Phoenix“ Anfang des Jahres, der Grundstoff für eine ordentliche Metalparty ist also gelegt.

Victorius

Frech, unbekümmert, so präsentieren sich Victorius – da haben die fünf Power Metaller wohl schon gehörig Selbstvertrauen auf der Tour tanken können. Und so kann man natürlich als Frontmann herrlich mit einem „gestern in Hamburg waren zwar weniger da, aber die waren lauter“ locker ein bisschen am Ehrgeiz des Bochumer Publikums kitzeln.

Und dieses lässt sich dann nicht nur kitzeln, denn von Song zu Song sind mehr vom Input der Wolfener überzeugt, sodass es nicht nur reichlich Powerfäuste wie zu „Blood Alliance“, sondern auch sehr guter Applaus regnet. „Hallo Bochum, Lust auf ein bisschen Power Metal?“ fragt Sänger David dann auch schon früh nach dem ersten Doppelschlag ab und weist auf die neue Single „Empire Of The Dragonking“ hin. Und wenn die neu gewonnenen Fans gleich auch mal warm sind, dann kann man da noch mehr aus dem Kreuz leiern, da funktionieren auch nicht nur fleißiges Mitklatschen, sondern eben auch die Mitsingspielchen beim Rausschmeißer „Metalheart“, welches stilecht auch noch mit einem kurzen Accept-Zitat endet, ansonsten aber mit der mächtigen Übernummer nichts zu tun hat.

„Mit dem nächsten Song machen wir euch mal warm für Mystic Prophecy und Grave Digger“, so David voll bei „Lake Of Hope“ in der Anheizerrolle aufgehend, und da auch hier das Publikum mehr als wohlwollend einstimmt, da sorgt dann auch ein kurzes „ich brauche eure Hände“ für zahlreich mitklatschende Fans. Und am Ende gelingt dann auch das abschließende Foto mit unzähligen Pommesgabeln im Rücken. Victorius und Bochum haben den Test bestanden, ein Wiedersehen gibt es hier im Pott ja schon am 16. Juni beim Rage Against Racism 2017.

Setlist:

Hero
Under Burning Skies
Empire Of The Dragonking
Blood Alliance
End Of The Rainbow
Lake Of Hope
Metalheart

Seite
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