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Grand Magus, Burden im Konzert (Köln, April 2010)

Exclusive Deutschlandshow zum neuen Album „Hammer Of The North“

Grand Magus stellten zahlreiche neue Stücke vor

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Das Publikum am heutigen Abend ist ein wenig anders als bei den meisten anderen Konzerten. Überwiegt sonst die Zahl der Fans gegenüber den Fotografen und Journalisten, so ist diese Verteilung heute umgekehrt. Grund dafür, dass viele Menschen von der Presse aus ganz Deutschland heute im Kölner Underground anzutreffen sind, ist die Tatsache, dass Grand Magus Ende letzten Jahres einen Vertrag bei Roadrunner Records unterschrieben haben. Zudem veröffentlicht das schwedische Trio im Sommer ihr neuestes Album „Hammer of the North“, von dem es auch heute einige Songs zu hören geben wird.

Burden

Den Eröffnungsauftritt ist jedoch der deutschen Doom-Stoner Band Burden vorbehalten. Was sich als sicherlich große Gelegenheit und vielleicht auch als Bürde erweist, meistern die Musiker um Frontmann Thorsten und Gründungsmitglied Saint D recht gut. Der Sound ist eindringlich, rund und ihren Leitsatz "The Return Of Authentic Music" erkennt man nicht nur daran, dass Sänger Thorsten nach seinem Gerstensaft wohlig in das Mikro rülpst. Obwohl dieser ein wenig den Anschein macht, schon trunken von dem Feeling des Auftritts seiner Band zu sein, singt er mit einer energischen rauchigen Stimme, welche die Musik erst zu komplementieren scheint. Es steht bereits eine lange Suche nach einem Sänger in der Bandgeschichte verzeichnet. Doch man kann beruhigt sagen, dass die Suche erfolgreich war, wenn man nach dem urteilt, was man heute Abend geboten bekommt.

Gemeinsam mit Ván Records haben Burden Anfang des Jahres eine Vinyl EP mit dem Titel "Man Of No Account" veröffentlicht, welche einen Teil der Setlist stellt. Der Sound des Liedes kommt schwer wie Blei durch die Boxen ohne den Zuhörer dabei in die Tiefe zu ziehen. Jedem, dem die EP "Man Of No Account" gefallen hat, ist sicherlich auch das Album von Burden zu empfehlen, das bereits in Arbeit ist. Denn Burden verfolgen eine gerade Linie und es gibt keinen Ausreisser. Ein weiteres Stück der Band, das ohne viel Geschnörkel auskommt und dennoch zu überzeugen weiß, ist der Opener "The Slug.The Drag. The Misery", welches ebenfalls auf der EP verewigt ist. Burden spielen mit auffälliger Lässigkeit, ohne dabei gelangweilt zu wirken. Dennoch wartet der Großteil der Gäste auf den Auftritt von Grand Magus, der nach dem Song "Bless The Broken" vom neuen Album und den üblichen Umbauarbeiten auch endlich beginnen kann.

Setlist:

1.The Slug. The Drag. The Misery
2.Man Of No Account
3.The Fool
4.Done With Denial
5.Process
6.Bless The Broken

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