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Gojira, Liquid God im Konzert (Hamburg, August 2010)

Grandiose Performance: Live sind die Franzosen noch mal eine Stufe krasser als auf Platte, und auch die Vorband konnte überzeugen

Guter Anheizer für Gojira: Liquid God

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Gerade ist das 21. Wacken Open Air geschafft, da ruft schon das nächste Konzert. Gojira laden nur drei Tage nach dem größten Metalfestival der Welt ins Hamburger Logo, um die nächste Party zu feiern. Zwar haben die Franzosen bereits selbst auf dem W:O:A gespielt, doch überschnitten sie sich dort mit Iron Maiden, sodass sich der Verfasser sagte, egal, die Jungs sehe ich mir dann in der Heimat an.

Zum x-ten Mal kann man sich die Frage stellen, warum man ein Konzert mitten in der Woche erst um 21 Uhr beginnen lässt, aber da diesmal nur eine einzige Vorband am Start ist, wollen wir mal großzügig darüber hinwegsehen.

Liquid God

Hierbei handelt es sich um die Lokalmatadoren Liquid God, die vom musikalischen Standpunkt aus gesehen nicht passender als Supportact hätten ausgewählt sein können. Sie schlagen mit kraftvollem, melodischem Death Metal durchaus in eine ähnliche Kerbe wie Gojira und können die Fans bestens auf den Vierer aus dem französischen Bayonne heiß machen. Der Frontmann brüllt alles in Grund und Boden und auch wenn das Logo nicht unbedingt der beliebteste Club in der Hansestadt sein mag, da es hier häufig Soundprobleme gibt und man sich bei manchen Gigs wie eingepfercht vorkommt, ist man hier doch wenigstens ganz nah dran, Fans und Band agieren auf einer Ebene. Das wird auch bei Liquid God deutlich, die von den Zuschauern nach aller Kraft unterstützt werden, obwohl doch sicherlich fast alle wegen Gojira hergekommen sind und der flüssige Gott eher wenigen ein Begriff sein dürfte.

Doch so wie der Sänger direkt am Bühnenrand steht, alles gibt und mit den Leuten abklatscht, außerdem noch Zeit für eine lustige Ansage hat („erst mal Tee trinken“) und mit seinem Becher mit dem Bier eines Fans anstößt, und so wie auch der Rest der Truppe kräftig am Bangen ist, haben die Jungs sich den Support redlich verdient. Der ein oder andere Anwesende macht denn anschließend auch einen Abstecher zum Merchandise-Stand der Combo. Sehr gute Performance, bei der auch der Sound, wenngleich nicht optimal, so doch okay war.

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