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German Swordbrothers Festival 2014

Erfolgreiche dritte Auflage in Lünen

Atlantean Kodex

Mittlerweile steht fest: 320 zahlende Gäste machen dieses German Swordbrothers zum bisher erfolgreichsten dieser Festivalserie. Daran dürften auch die heutigen Headliner Atlantean Kodex einen gehörigen Anteil haben, wird doch das aktuelle Album „The White Goddess“ überall über den grünen Klee gelobt. Natürlich, während vorne die Fans wie entrückt im interstellaren AK-Modus förmlich in enthusiastischen Flammen aufgehen, so stehen weiter hinten auch ein paar, die mit verschränkten Armen ein „langweilig“ gähnen oder auch gar verschwinden.

Aber vorne wird der epische Heavy Doom einfach in seiner ganzen Vielfalt zelebriert. Die Fans sind nicht nur bei der Sache, sondern auch textlich voll auf der Höhe, was Frontmann Markus mit einem „hier sind ein paar Leute, die kennen die Texte besser als ich“ anerkennend honoriert wird. „Ich werde euch heute noch häufiger brauchen“, lässt Markus ebenfalls vom Stapel, wohl wissend, dass hier heute nichts schief gehen wird, auch wenn er selbst stimmlich durch eine Erkältung angeschlagen ist. Umso mehr kann man den Hut ziehen, dass sie sogar am Ende noch eine außerplanmäßige Zugabe mit dem Warlord-Cover „Lucifer’s Hammer“ hinlegen. Das dann endgültig rausschmeißende „Temple Of Katholic Magick“ hatten sie etwas früher ausgespart und bringen es nun im Zugabeblock.

Vergessen ist der Auftritt beim Rock Hard Festival 2011, denn der war im Gegensatz zum heutigen Abend einfach nur Kacke – das kann man schon gar nicht mehr anders bezeichnen. Was heute hier in Lünen abgeht ist die beste Werbung für epischen Doom überhaupt, die Verquickung von bayrischer Gelassen- und Trägheit mit Adrenalin getränktem Fangebaren. Beispiel dafür: „Sol Invictus“ – da muss man wohl lange suchen, wie ein ganzes Heer an Powerfäusten, inbrünstig jede Silbe untermalend, der Band entgegengeschmettert wird. Eine breite Wand aus Worten prasselt auf das Quintett ein, immer und immer wieder. Inbrünstig stimmen die Fans bei „Heresiarch“ mit ein, unzählige Powerfäuste bilden ein undurchdringliches Dickicht bei „Twelve Stars And An Azure Gown“ – besonders hervorheben muss man eigentlich nichts, denn wie entrückt feiern die Fans auch noch den letzten Fetzen Musik. Schon beeindruckend, wie sich locker zwei Drittel der Anwesenden immer wieder gesanglich einbringen.

„Danke Lünen!“, bringt es Markus auf den Punkt, denn die Erwartungen der Band sind deutlich übertroffen worden, „Danke für alles!“. Dem kann sich die Redaktion auch nur anschließen, denn das dritte German Swordbrothers geht zu Ende und allem Unken zum Trotze hat das Lükaz mit Atlantean Kodex einen würdigen Headliner abbekommen. Die Messlatte für 2015 scheint schon jetzt unüberwindbar hoch.

Setlist:

Enthroned In Clouds And Fire
From Shores Forsaken
Sol Invictus
Heresiarch
Prophet In The Forest
Twelve Stars And An Azure Gown
Pilgrim
Marching Homeward
The Atlantean Kodex
-----------------------
Lucifer’s Hammer (Warlord-Cover)
Temple Of Katholic Magick

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