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German Swordbrothers Festival 2014

Erfolgreiche dritte Auflage in Lünen

Warrant

„Vor fünf Jahren waren wir schonmal hier“, so Fronter Jörg – nun, so lange ist es dann doch nicht her, gastierten sie doch 2011 beim Metal City Festival XIV. Schon damals wurde ordentlich gefeiert, heute aber legen alle nochmals eine Schippe drauf und sorgen für einen erheiternd legendären Speed-Auftritt. Mittlerweile steht dort auch eine gänzlich andere Truppe als noch vor drei Jahren. Zum einen ist dort jetzt schon seit 2011 Dirk an der Klampfe anzutreffen, der den abgewanderten Oliver, jetzt bei Ferromanic aktiv, ersetzt, zum anderen können die Anwesenden Drumtier Thomas, der eigentlich gar nicht aus der Heavy-Metal-Szene kommt, begutachten, der nun seit letztem Jahr die Felle dort verdrischt. Und verdreschen kann man hier durchaus wörtlich nehmen, denn schon Berserker-like haut er nur so auf Toms, Becken und Snare, sodass es eher einem Wunder gleicht, dass nicht zwischendurch eine neue Bespannung her muss.

Warrant nehmen locker den roten Feierfaden wieder auf, zocken ihre Mischung aus dem Debüt und der ersten EP, beide bekanntlich aus dem Jahr 1985, lassen aber mit dem Wacken-Song „All The Kings Horses“ neueres Material einfließen. Mit „Keep Me In Hell“ stellen sie sogar einen komplett neuen Song vor, der auf dem nächsten Album erscheinen soll. Okay, davon sprechen die Düsseldorfer schon seit einigen Jahren, nun aber soll es bis nächstes Jahr endlich was werden – wir behalten das im Auge.

Viel hat Bassist und Sänger Jörg heute eigentlich nicht zu sagen. Die Pausen werden angenehm kurz gehalten, natürlich hier und da mit einem Dankeschön oder „geil hier“ aufgefüllt. Eine Ausnahme bildet „Nons Have No Fun“, denn hier lässt Jörg wissen, dass er vor kurzem eine Mail bekommen habe, wo ein Typ, in den USA auf der Straße lebend, immer nur eine Kassette hören konnte und genau dieser Track war nicht nur darauf, sondern hätte ihm durch die schwere Zeit geholfen. Spätestens hier wird jeder Anwesende erinnert, dass die metallische Musik noch immer für eine ordentliche Zukunftsperspektive herhalten kann.

Der Rest ist schnell abgehakt: Zahlreiche HeadbangerInnen lassen bei „Satan“ die Matten kreisen. Jörgs Ruf nach Bier wird von einem Fan auch prompt erfüllt, indem er persönlich auf der Bühne die Gerstenkaltschalen verteilt, und überhaupt: Applaus gibt es jede Menge oben drauf. „Ihr seid supergeil“, so Jörg überschwänglich, nachdem auch die „Enforcer“-Sprechchöre“ zu dem Bett-hütenden Klingenschwinger gedrungen sein dürften. An dieser Stelle einmal alles Gute zur Gesundung und an Warrant ein fettes Dankeschön für die speedige Abrissparty. Gut 300 Anwesende haben den Abend bisher zu einem wahren Erlebnis werden lassen.

Setlist:

Intro
The Rack
Bang That Head
Ready To Command
Nuns Have No Fun
Satan
Keep Me In Hell
All The Kings Horses
Scavenger’s Daughter
Cowards Or Martyrs
The Enforcer
Ordeal Of Death
Torture In The Tower

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