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German Swordbrothers Festival 2014

Erfolgreiche dritte Auflage in Lünen

King Leoric

Und wenn die Stimmung gerade einmal kocht, da kann auch die knappe Umbaupause an der Erheiterung der Festivalisten nichts ändern. Auch King Leoric aus dem niedersächsischen Wolfenbüttel treiben eine ordentliche Metalsau durch Lünen. Ganz verblüfft geben sie am Ende des Abends gar zu Protokoll, dass sie beim German Swordbrothers deutlich mehr CDs absetzen konnten als letztes Jahr beim deutlich besser besuchten Headbangers Open Air.

Und irgendwie scheint es auch so, dass das Quartett gar nicht wirklich viel für den Erfolg machen muss, denn auch bei ihnen stehen die Fans schon beim Opener „King Loeric Is Rising“ mit erhobener Powerfaust und zeigen so an, dass sie vom Fleck weg dem Gebotenen zugeneigt sind. Zelebriert wird eine schöne Mischung aus allen Phasen des King Leoric-Trosses, angefangen bei den Demozeiten, über das aktuelle 2013er Album „Lingua Regis“, welches ja eine beachtlich lange Pause von acht Jahren pulverisierte. Dass Fronter Jens genau das mit Humor nimmt, beweist er, locker aus der Hüfte geschossen, bei der Ankündigung des brandneuen Tracks „Downstairs“, als er im verschmitzten Ton ein mögliches Release für 2020 ankündigt.

Bei „Stormclouds“ konkurriert einmal mehr der fette Applaus mit den Powerfäusten. Schnell ein Schluck aus der mitgebrachten Plastik-Pulle, wobei Jens, wie er sagt, eher nach "Hirnverkleber mit Geweih" schmachtet, was ihm aber auch den Kommentar „wohl eher Doppelherz“ einbringt – gute Laune aller Ortens, da gehört dann auch die lieb gemeinte Frotzelei dazu. „15 Jahre King Leoric für Leute mit Geschmack“, so kurz vor Schluss noch die Eigenwerbung. „The Warrior’s Tune“ läutet dann das endgültige Finale ein und zahlreiche Powerfäuste sorgen einmal mehr für Stimmung, sodass auch „Gods Of Heavy Metal“ den leoricschen Sturmlauf untermauern kann. Da passt es auch ganz gut, dass sich die Truppe zum abschließenden Bild mit reichlich Pommesgabeln zieren kann.

Setlist:

King Leoric Is Rising
Cry In The Night
Downstairs
Stormclouds
Roll The Dice
Master Of The Kings
Time Steals Your Days
The Warrior’s Tune
Gods Of Heavy Metal

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