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German Swordbrothers Festival 2014

Erfolgreiche dritte Auflage in Lünen

We Are Legend

Gespannt sein darf man auf We Are Legend aus mehreren Gesichtspunkten: Zum einen konnten sie beim 30. Deutschen Rock- und Poppreis abräumen, zum anderen verpflichtet sie der Name natürlich zu Großtaten. Darüber hinaus konnte das Debüt „We Are Legend“ aller Ortens nur beste Noten abgreifen.

Leider aber steht die Show heute erst einmal unter einem ungünstigen Metalfirmament, denn durch den Ausfall ihres Gitarristen Siggi, der sich letzte Woche einer Schulter-OP unterziehen musste und natürlich noch nicht fit für die zweite Klampfe ist, den aber bestimmt einige Fans gerne gesehen hätten, kennen sie ihn doch durch seine Zeit bei Abraxas und Stormwitch, fehlt es der zum Quartett mutierten Prog-Power-Metal-Truppe offenbar an Druck. Zwar versucht Fronter Selin die fehlenden Soli am Keyboard aufzufüllen, doch dieses Experiment geht – nicht nur wie in der Einstiegsnummer „Enemy Within“, wo Selin zu seinem Solopart erst gar nicht ansetzt – leider in die Hose.

Nur wenige Fans lassen sich von den leicht sperrigen Songs abholen, die meisten schrecken auch vor dem Tasteninstrument zurück, was insgesamt zur Folge hat, dass sich We Are Legend zwar bemühen, aber keine wirkliche Chance bekommen. Da passt dann auch, dass die Begrüßung „Wir sind aus Balingen“ mit einem „Ich dachte, das heißt German Swordbrothers.“ gekontert wird. Der Saal füllt sich zwar ab „In Pale Moonlight“, doch mehr als okayen Applaus können die Süddeutschen dann doch nicht einfahren, bei „March Of The Living“ sind dann die ersten zaghaften Powerfäuste zu entdecken.

Die ganz große Begeisterung kommt also gar nicht auf. We Are Legend  arbeiten aber weiter intensiv, können mit „Out!“ einen leichten Applauszuwachs einfahren und bei „Only Time Can Tell“ singen sogar ein paar Fans mit – aber alles bleibt im übersichtlichen Rahmen. Richtig gelungen kommt dann der Rausschmeißer „Hungry Mirrors“ rüber. Einige Gesangslinien erinnern stark an Fates Warning und ordentlichen Applaus bekommen sie auch, aber die Reise ins Ruhrgebiet haben sich die Balinger ganz sicher anders vorgestellt.

Setlist:

Enemy Within
In Pale Moonlight
Rise Of The Legend
March Of The Living
Out!
Only Time Can Tell
This Holy Dark
Hungry Mirrors

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