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German Swordbrothers Festival 2013

Erfolgreiche zweite Runde in Lünen

Party pur bei Sacred Steel

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Sacred Steel

Seit dem letzten Gastspiel unserer True-Metal-Vertreter Sacred Steel aus Ludwigsburg anlässlich des Turock Open Air 2012 hat sich im Bandlager einiges getan, denn mit „The Bloodshed Summoning“ haben sie vor knapp einem Monat ein bärenstarkes neues Studioalbum herausgehauen, was bei The-Pit.de schon fast die Höchstnote einbrachte. Live ist auf die Jungs eh immer wieder Verlass, da macht es dann auch nichts aus, dass sich schon einige FestivalbesucherInnen auf den Heimweg gemacht haben – dem Alkoholkonsum und den Verbindungen öffentlicher Verkehrsmittel geschuldet, bewegt sich doch der Chronograph derbe auf die Geisterstunde zu.

Und trotzdem entwickelt sich im Anschluss noch eine geile Party mit dem Höhepunkt kurz vor Schluss, als wieder einmal in Lünen zahlreiche Fans die Bühne entern und so zusammen mit Sacred Steel im Headbangerrausch einfach nur abfeiern. Schöner Nebeneffekt ist dabei, dass sich die Süddeutschen dabei wie zuhause fühlen können, ist es doch schon eine Tradition geworden, dass zumindest bei den CD-Release-Shows der Band die Bühne „bevölkert“ wird.

Vor dem krachenden Final allerdings gibt es ein passendes musikalisches „Rahmenprogramm“, wobei deutliche Ansagen neben dem Partyeffekt auch zum Nachdenken über ernstere Themen sorgen (sollen). Da bekommt die Kirche mit einem „hängt die Dreckschweine auf“ – gemeint sind hier die schwarzen Schafe – genauso einen über das Kathedralendach gezogen wie der Metal Hammer, den man bloß nicht kaufen solle, hätte da doch eh keiner Ahnung von der uns allen lieb gewonnenen Musikszene – schon sehr deutlich, wie sich Frontmann Gerrit mit Nachdruck echauffiert.

Auch wenn das eine oder andere ernste Thema ins Bewusstsein dringt, der Partyfaktor bleibt trotzdem hoch. Immer wieder finden die Fans Zeit, neben dem Matteschütteln auch „Sacred Steel“-Sprechchöre zu initiieren. Gitarrist Jonas stiefelt bei „Dark Forces Led…“ kurzerhand durchs Publikum – die angesagten 1500 Kilometer Anreise stecken wohl noch nicht genug in den Knochen. Die immens eingeforderten Zugaben pressen der Band dann auch das letzte Quäntchen Energie aus dem ausgepumpten Metalhead. Und wie dann das Finale aussieht, das hatten wir schon. Zumindest können die Fans und Band glücklich zu „New York“-Klängen den Feierabend einsteppen. Bis zum nächsten Jahr, wenn es in Lünen heißt: German Swordbrothers Festival 2014.

Setlist:

Intro Dark Angel
Storm Of Fire 1916
When The Siren Calls
Heavy Metal To The End
Metal Is War
Broken Rites
In The Mouth Of Madness
No God/ No Religion
Master Of Thy Fate
The Darkness Of Angels
Slaughter Prophecy
The Bloodshed Summoning
Maniacs Of Speed
Sword Of The King
Dark Forces Led Me To The Brimstone Gate
Wargods Of Metal
--------------------------
Open Wide The Gate
Dig Up Her Bones

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