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Gama Bomb, Artillery, Torture Squad, Tantara im Konzert (Essen, Mai 2013)

Thrashiger Abend lockt nur übersichtliche Zahl an Fans an

Thrash Metal ist noch immer in aller Munde, immer wieder schießen neue Bands aus dem Boden, die diesem Genre frönen. Nur bei den Liveshows, zumindest wenn sie im Essener Turock stattfinden, versammeln sich lediglich eine übersichtliche Zahl an Fans wie hier bei der „Speed Of Sound Tour“. Ehre also wem Ehre gebührt, denn da kann man sich einfach mal locker den Dankeswünschen an das Turockteam anschließen, die trotzdem noch immer solche Packages wie am heutigen Donnerstagabend mitten in den Pott holen.

Tantara

Die norwegischen Thrasher Tantara standen bisher wohl eher zufällig bis selten auf dem Einkaufszettel der Thrashmaniacs, zumindest findet man heute Abend von den Anwesenden so gut wie niemanden, der mit der Band vertraut ist. Dementsprechend unvoreingenommen können sich die TicketkäuferInnen auf das schnelle Thrashgebräu einlassen, was aber nur bedingt funktioniert, stehen die Fans doch wie gewohnt mit riesigem Abstand zur Bühne und schauen sich lieber aus der Distanz das Treiben dort oben an, nur kaum eine Handvoll überbrückt die Lücke.

Geboten werden ausnahmslos Tracks vom letzten Jahr veröffentlichten Debüt „Based On Evil“. So viel Elan die Norweger aber auch in sich haben – noch überträgt sich das nicht auf das Publikum, fast unnötig zu erwähnen, dass Frontmann Fredrik ohne Erfolg beim Opener „Prejudice Of Violence“ zur Powerfaust anstiftet; erst ab „Human Mutation“ lässt einer die Matte kreisen und zwei holen ihre Luftgitarren aus den Hosentaschen.

Während langsam der Funke in der ersten Reihe überspringt, so stehen dahinter mit reichlich Abstand zahlreiche wohlwollende Nicker. „Geil, dass ihr so früh hier seid, bei uns zu Hause werden Undergroundbands nicht unterstützt“, so Fredrik eher ernüchternd über die norwegische Szene, doch vom wirklichen Support kann man heute Abend auch in Essen nicht sprechen, dafür kommen im Laufe des Abends nur gute 100 Fans ins Turock – zu wenig für die Tour.

Tantara lassen aber nicht locker, ein kurzes „Come on“ und die manchmal etwas hektischen Thrashattacken locken dann doch im Finale so manches „gut gemacht“ heraus und mit dem Rausschmeißer „The Killing Of Mother Earth“ können die Norweger sogar richtig ordentlichen Applaus entgegennehmen. „See you next time“, lässt Fredrik noch wissen, bevor sie sich dann zurückziehen müssen.

Setlist:

Prejudice Of Violence
Human Mutation
Mass Murder
Trapped In Bodies
The Killing Of Mother Earth

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