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Freedom Call, Kissin' Dynamite und Orden Ogan im Konzert (Bochum, Oktober 2010)

Unterhaltsamer Abend mit Teutonenstahl

Orden Ogan machen zur Zeit alles richtig

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Power Stahl aus deutschen Landen ist stark angesagt – zwar war die Zeche in Bochum noch lange nicht ausverkauft, aber gut 400 Fans muss man heute bei den herbstlichen Tourangeboten erst einmal ziehen. Die beiden Supportbands Kissin’ Dynamite sowie Orden Ogan legten einen sehr dynamischen Teppich für gut aufgelegte Freedom Call. Ein richtig fettes Dankeschön geht hier noch an Chris, der mal eben dem The-Pit.de Reporter den Fotopass auf die Brust pappte und über die Bühne in den Innenraum geleitete.

Orden Ogan

Mein lieber Scholli, was haben Orden Ogan dieses Jahr für einen Lauf. Viel umjubelte Auftritte beim z.B. Rock Hard Festival oder dem Wacken Open Air, Zuschauerrekord beim eigenen Winternachtstraumfestival, „Easton Hope“ wurde bei AFM Records herausgebracht – endlos könnte man eine Litanei des Erfolges zitieren. Als Bonus kommt dann noch die europaweite Tour mit Tiamat hinzu und um die Jahreswende herum haben sich die Arnsberger den Supportslot bei Van Canto gesichert. Da passt es gut ins Bild, dass von einer weiteren Tour etwas später im Frühjahr auch schon gemunkelt wird.

Gleich beim Opener „To New Shores Of Sadess“ fiel natürlich auf, dass Keyboarder Nils nicht dabei war. Später erklärte Seeb, dass der etatmäßige Tastenklimperer wegen seines Studiums in Dänemark sei und fügte schmunzelnd an, dass sie ohne Keys doch auch viel geiler klängen.

Bevor der nächste Song angespielt wurde, warf Seeb in den Raum, dass sie eigentlich die Pussys bei den meisten Konzerten seien und da diese Tradition nicht brechen sollte, riefen die Fans nach Aufforderung ein herzliches „Fuck You, Pussy“ zurück auf die Bühne. Dort stieg Orden Ogan in die Ballade „Farewell“ ein. Gute Laune hatten sie dort oben – das merkte man an den kleinen bissigen Bemerkungen untereinander („Lars ist auch so weit“, als er mit technischen Problemen zu kämpfen hatte) und weil die Reaktionen der Fans bisher so positiv waren, wurde Seeb auch zunehmend lockerer und dirigierte die Fans nach Belieben.

Es dauerte bis „Easton Hope“, bis sich die Fans das Headbangen von der Band abgeschaut hatten und durch wachsende Bereitschaft imitierten, immer stärker unterfüttert durch das Schwingen der Pommesgabeln, und bei „We Are Pirates“ sprangen die Leute sogar wild zur Freude von Orden Ogan hin und her. Dieser teilweise fette Double Bass Power Metal Treter erreichte nicht zu unrecht den bisher lautesten Jubelpegel des Abends.

Nach der Ansage, doch bitte alle Fotos und Videos auf den sozialen Netzwerken hochzuladen, wurde mit „Angels War“ vom Debut „Testimonium A.D.“ ein pompöses Ende eingeleitet und die ersten fünf Reihen vor der Bühne ergossen sich in einer einzigen Welle aus fliegenden Haaren. „Danke schön“ und weg waren sie, um am Orden Ogan-Merchstand die verbalen Lorbeeren einsammeln zu können.

Setlist:

To New Shores Of Sadness
Farewell
Welcome Liberty
Easton Hope
We Are Pirates
Angels War

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