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Freedom Call, Eden's Curse & Veonity im Konzert (Bochum, Februar 2017)

Mit Happy Metal zum Weltfrieden per Dauererektion

Veonity können als Opener schon locker punkten

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Happy Metal in der Bochumer Matrix – und die Fans strömen, schauen nicht in die Röhre, stehen aber mittendrin und leben einen unbeschwerten Abend aus –, gute Stimmung allenthalben, wenn Freedom Call auflaufen und zur metallischen Messe laden. Schön, dass auch gleich die beiden Supportbands Eden's Curse und Veonity freundlich willkommen geheißen werden und somit schon früh die pure Lebenslust durch den Zapfhahn fließt.

Veonity

Den Auftakt liefern pünktlich wie schon beim Rest der Tour die schwedischen Power Metaller Veonity aus Vänersborg, die ja auch mit „Into The Void“ ihren zweiten Longplayer veröffentlichten, der heute auch den Großteil der Setlist einnimmt, und die sich nun auf ihrer ersten richtige Tour auch auf Deutschlands Bühnen vorstellen können. Die Matrix ist zu diesem Zeitpunkt schon richtig gut gefüllt, deutlich mehr als 400 Fans haben sich bereits die ersten Gerstenkaltschalen gekrallt und schieben nach vorn.

Das Quartett hat dann auch keine großen Anlaufschwierigkeiten – zu bemängeln wäre hier wie bei allen anderen Bands des Abends lediglich, dass sie weite Teile des Sets im Dunkeln spielen –, stellen sich nach dem Opener „When Humanity Is Gone“ auch kurz vor und verwirren nach „Saves In A Holy War“ mit der Anfrage durch Frontmann und Gitarrist Sköld, ob denn alle Bock auf etwas Schnelleres hätten, nur um dann mit „Born Out Of Despair“ im schleppenden Stampfrhythmus zu verharren. Danach aber ist wieder alles in Geschwindigkeitsbutter, haben sie doch einfach einen Track auf ihrer ausliegenden Setlist umgetauscht und spielen nun anschließend das wesentlich knackiger aus den Boxen dröhnende „Warriors Of Time“ und nicht wenige Fans stimmen bei dem mit reichlich Helloween-Einflüssen glänzenden Stück zum animierten Mitsingen ein.

Der sehr gute Applaus ist vollauf gerechtfertigt, „In The Void“ entpuppt sich auch als Massen-begeisternder straighter Treter und auch das ebenfalls mit reichlich Helloween-Feeling agierende „Winds Of Faith“ liegt in der Gunst der Fans ganz oben – da gelingt dann auch das sehr in Mode gekommene Abschlussbild mit den Pommesgabeln im Rücken besonders gut.

Setlist:

When Humanity Is Gone
Slaves In A Holy War
Born Out Of Despair
Warriors Of Time
In The Void
Winds Of Faith

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