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Fjordheksa, Decaying Days & Nightfyre im Konzert (Münster, März 2017)

Metal-Montag im Rare Guitar

Reichlich abgedreht: Frontmann Jonas von Fjordheksa

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Fjordheksa

Eine eigenwillige Mischung, die Fjordheksa aus Aachen auf ihrem ersten Gig außerhalb ihrer Homebase präsentieren, mischen sie doch Doom und Stoner und packen gerade durch die mal klaren, mal schreienden und immer irgendwie komplett abgedrehten Vocals durch Klampfer Jonas eine Menge Psycho-Input hinzu. Gerade Jonas' Art der Performance zieht dann auch immer die Blicke an, dagegen wirkt beispielsweise der so präzise Drummer Andi fast schon gelangweilt.

Kleiner weiterer Pluspunkt aber dürfte bei den Grenzgängern – bei der Herkunft also durchaus im doppelten Sinne – auch Trompeter Doominic sein, der mehrmals auf die Bühne springt und mit seinem durch einen Pömpel abgedämpften Instrument für reichlich gute Laune sorgt, denn auch in seinen Spielpausen steht er vor der Bühne, tanzt und headbangt gleich für mehrere ansteckend mit.

„Wir sind Fjordheksa und haben kein Intro“, so führt Jonas gleich zu Beginn die Truppe ein und bedankt sich nach dem Openersong über „häusliche Gewalt und so“, „Man Killed Wife“, von der ersten EP 2016 bei den Anwesenden, das Publikum ist derweil aber auch deutlich geschrumpft und zurückhaltender als sonst am Abend zuvor. Bei den Ansagen hält sich Jonas eh zurück, da gibt es allemal ein „Der nächste Song heißt...“, nur bei dem noch nicht veröffentlichten „Saints“ macht er da noch eine Ausnahme und ergänzt ein „Ist auch schön“... guter Applaus für eine vorher unbekannte Band aus Aachen, mehr ist heute nicht drin, reicht aber auch vollkommen.

Setlist:

Man Killed Wife
Bison
414 Doom
Wizards In Action
Ratatoskr
Sacrifice
Saints
Weltkultur
Roadkill Cannibal
Fire

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