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Fistfull Of Metal 2012

Eine hervorragende Organisation und ein Spitzensound für leider zu wenige Besucher

Mit vielen verspielten Details sorgen Symbolic für aufmerksame Zuhörer

Zum Thema

Symbolic

Die Ingolstädter Symbolic fallen ein bisschen aus dem Rahmen des allgemeinen Billings. Zwar dominiert auch hier der Death Metal, aber eine nicht zu überhörende progressive Ader schlägt deutlich durch. Da bei Symbolic aber trotz aller Progressivität nicht darauf verzichtet wird, ordentlich Arsch zu treten, gibt es schon beim ersten Lied erstaunte Gesichter im Zuschauerraum. Jaja, Symbolic können mit dem Skalpell und dem Bagger operieren.

Auch bei den Ingolstädtern fällt als Erstes der Frontmann ins Auge. Rein optisch wirkt er zwar nicht so aufdringlich (weder Kleidung noch Haarpracht sind in irgendeiner Form auffällig), aber die Art und Weise wie er sich auf der Bühne bewegt ändert die Sicht auf die Vorstellung vollkommen. Wenn man sieht, in welcher Anspannung Shouter Bastian die Texte in die kleine Kugel vor ihm brüllt, dann möchte man Mitleid mit dem Mikro haben. Natürlich reicht es nicht, wenn bei solcher Musik der Fronter überzeugt. Die Klampfer verbrennen höchstwahrscheinlich ernsthaft Kalorien, so wie die Finger über das Griffbrett jagen. Basser Sebastian lockt seine Basslines aus einem Sechssaiter und Trommler Tobias spielt so verzwickte Arrangements, dass man manchmal nicht sicher ist, ob das alles so gewollt ist. Das ist es natürlich schon. Mit der Präzision eines Scharfschützen werden die Noten dort platziert, wo sie hingehören.

Die Zuhörer sind gespalten bei der Darbietung. Während die ersten Reihen sich austoben, bleiben die Fans weiter hinten eher ruhig stehen und hören lieber genau zu, anstatt sich die Haare auszuschütteln.

Trotzdem erntet die Band anerkennenden Applaus und sogar Zugabe-Rufe. Da die Combo eh noch etwas zu früh ihr Set beendet hatte kann sie sogar noch einen Song spielen und macht mit „7H8P7P5H7“ den Sack zu.

Setlist:

  • 1. Down To Zero
  • 2. Scarvest
  • 3. Everlasting
  • 4. The Greed
  • 5. Achilles Sons
  • 6. New Horizon
  • 7. 7H8P7P5H7
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