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Fistfull Of Metal 2012

Eine hervorragende Organisation und ein Spitzensound für leider zu wenige Besucher

Roher, bayerischer Death Metal: Sequester

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Sequester

Das nächste Trio macht richtig geilen Old School Death Metal. Selbst bezeichnen Sequester ihre Musik als „Bajuwarentod“. Die Beschreibung trifft ganz gut: Kompromisslos direkt und auf das wesentliche reduziert knallt die Mucke von Brösl, Brandy und Shmukko. Dabei können die Drei nicht nur walzend brutal wie der Opener „Slave New World“, sondern auch richtig mit Vollgas. Das zeigt die zweite Nummer „Hate“. Auch hier gilt: Die Stimmung ist trotz nicht voller Halle ziemlich geil. Ein Haufen Metalverrückter hat sich vor der Bühne versammelt und lässt sich gemeinsam die Gehörgänge durchspülen. Die aktuelle EP der Band hat den nicht mehr ganz frischen Titel „Death To False Metal“ erhalten und die nächste Nummer befindet sich auf dem Silberling. „War In Pieces“ ist eine richtig fette Wucht, die sehr gut angenommen wird.

Fans, die die Formation schon öfter live gesehen haben, fragen sich, wo das Shirt mit dem Grave Digger, dem Bandmaskottchen geblieben ist. Die Marotte mit dem Shirt, auf dem der Maulwurf aus der Sendung mit der Maus abgebildet ist, hat schnell ihre Kreise gezogen.

Somit ist Fronter Brösl heute praktisch in Zivil. Auf die Songs wirkt sich das nicht aus. Brutal feuern die drei Musiker immer weiter, bis auch der letzte Zuhörer erkennt: Die Band hat es drauf. Auf zu viel Spielereien braucht man nicht warten. Sequester lieben direkte und brutale Musik. Da macht die Gruppe keinerlei Kompromisse.

Zum Finale gibt es noch einmal richtig was auf die Ohren. „Back From The Dead“, „Death To False Metal“, „Arise From The Ashes“ und das mächtige „Into The Crypt Of Rays“ rütteln auch die Allerletzten wach.

Setlist:

  • 1. Slave New World
  • 2. Hate
  • 3. War In Pieces
  • 4. Fields Of War
  • 5. Liar
  • 6. Tears
  • 7. Hypocrisy
  • 8. Back From The Dead
  • 9. Death To False Metal
  • 10. Arise From The Ashes
  • 11. Into The Crypt Of Rays
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