Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Firewind, Manimal & Scar Of The Sun im Konzert (Bochum, März 2017)

Für unsterblich reicht das aber leider noch nicht....

Scar Of The Sun können sich als Opener über okayen Applaus freuen

Zum Thema

Aktuell müssen Firewind zumindest an einem Mittwochabend hier im Ruhrgebiet kleinere Brötchen backen, gefühlt haben sich nach der letzten Show hier vor Ort – damals unten in der Tube – noch ein paar Fans weniger eingefunden. Spaß haben am Ende trotzdem alle, Bands und Fans, da verschmelzen Fleiß, Ehrfurcht und herrliche Musik zu einem gelungenen Fazit eines schönen Abends. Manimal tragen zum Gelingen nicht nur gehörig bei, sondern dürften in Zukunft für wesentlich höhere Weihen gesetzt sein, Scar Of The Sun dagegen kommen gut an, werden es aber schwer haben, sich dauerhaft in den Köpfen der Fans einzunisten.

Scar Of The Sun

Am Ende ist es ganz okay, was die Griechen Scar Of The Sun heute im Rockpalast abreißen, dabei durfte man im Vorfeld durchaus ein wenig von der Genreschublade Modern Metal abgeschreckt worden sein – die Metal-Archives-Stilbezeichnung Gothic/Doom Metal ist aber mal so richtig daneben.

Das Gros des Sets wird natürlich vom zweiten Longplayer „In Flood“ vom Mai letzten Jahres bestimmt, gegen Ende greifen sie aber auch mit zwei Nummern auf das Debüt „A Series Of Unfortunate Concurrencies“ von 2011 zurück, da aber die meisten der Anwesenden bis auf einem kleinen Trupp rechts vor der Bühne noch nichts von der Band kennt, ist das eigentlich oberflächlich gesehen recht unspektakulär. Dafür ist das noch in lockerer Formation stehende Publikum doch recht angetan vom griechischen Wirken, da hat man schon schlechteren Support im Rockpalast gehört. Im Gegensatz zu den anderen Shows der Tour stellen Scar Of The Sun die Setlist ein bisschen um, die Songs an sich aber bleiben die gleichen.

„Das war eine tolle Tour mit zwei absolut geilen Bands“, so Frontmann Terry, der ruhig seine Keyboards hätten mitbringen können, damit nicht alles weitere vom Band kommt, was besonders deutlich in „Gravity“ wird, als das Zischen der Nebelmaschine auffällig lauter als die Einspielungen tönt. Die Anwesenden haben sich derweil aber schon ganz gut warm gegroovt, als erster wirklicher Höhepunkt stellt sich „Ode To A Failure“ mit nicht nur ordentlichem Applaus heraus, sondern auch einigen ersten zaghaften Powerfäusten. Zum Ankommen also ein okayer Auftakt, mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Setlist:

Among Waters And Giants
An III–Fated Wonder
Sand
Versus The World
Ode To A Failure
The Truth About The Lies
Gravity

Seite
comments powered by Disqus

Brüllend komischer Roman des schottischen Skandalautors

Starker Tour-Auftakt mit kleinen Wermutstropfen