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Finntroll, Samael, Rotting Christ, Metsatöll, Nothnegal im Konzert (Hamburg, November 2010)

Die Finnen verteidigen die Folk-Krone, während Samael etwas fehl am Platz sind

Nothnegal lieferten trotz anfänglichen Soundproblemen eine gute Show

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Draußen bläst die eisige Kälte durch die Straßen der Hamburger Innenstadt und liefert somit schon mal ein würdiges Setting für die nordischen Gäste von Finntroll, die am heutigen Abend in der Markthalle aufschlagen werden. Mitgebracht haben die Finnen mit Nothnegal, Metsatöll, Rotting Christ und Samael ein doch recht differenziertes Line-Up, das auf den ersten Blick ein wenig gewöhnungsbedürftig erscheint. Außerdem bietet sich für die Fans noch einmal die Gelegenheit, das aktuelle und noch relativ neue Album „Nifelvind“ live zu erleben.

Nothnegal

Die ehrwürdige Aufgabe des Erwärmens der Bühnenbretter an diesem Abend gebührt den aus dem für die Metalgemeinde noch relativ unerschlossenem Gebiet der Malediven. Die Jungs aus Malé sind mit einer veröffentlichten EP mit dem Titel „Antidote Of Realism“ und einem Album, das sich in Arbeit befindet, noch Frischlinge in der professionellen Metalszene und das merkt man ihnen dann doch auch an. Ein bisschen nervös zu Beginn und mit anfänglichen Soundproblemen kämpfend schaffen sie es dann aber doch schnell, die Sympathie der etwa zwei bis drei Dutzend Metalheads, die sich schon so früh zur Bühne trauten, zu gewinnen. Ohne eigenen Drummer und Keyboarder, aber mit Live-Aushilfen bringen sie ihren Mix aus Black und Death Metal mit Sinfonie-Untermalung unter die Leute. Im Studio helfen an besagten Positionen übrigens keine Geringeren als Daath-Schlagzeuger Kevin Talley, der unter anderem auch schon bei Chimaira, Misery Index und Dying Fetus spielte, und Kalmah-Keyboarder Marco Sneck aus. Das obligatorischen dreißig Minuten Vorband-Zeitfenster bestreiten die Neulinge äußerst bemüht und mit viel Einsatz, wofür sie mit vereinzeltem Kopfnicken und gut gemeintem Applaus entlohnt werden. Eine durchaus solide Auftaktsleistung, die einen durchaus dazu anregen kann, sich den Namen Nothnegal im Hinterkopf zu behalten.

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