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Fiddler’s Green, Mainfelt im Konzert (Dresden, Januar 2017)

Tourabschluss nach Maß

Seit November vorigen Jahres tourt die personifizierte Spielfreude in Sachen Folk-Rock bereits durch die Lande, gemeint sind Fiddler's Green, die mit „Devil’s Dozen“ auch gleich noch den ultimativen Soundtrack für gute Laune bereitlegten. Ganz pannenfrei verlief ihre bisherige Rutsche allerdings nicht, aber selbst Krankheit von Bandmitgliedern und LKW-Defekt taten der Sause keinen Abbruch und zum Tourabschluss in Dresden steht die Band gesund, pünktlich und mit aller Technik bereit. Und trotz winterlicher Straßenverhältnisse füllen reichlich Fans den Alten Schlachthof zu Dresden, womit alle Zutaten für eine Riesenparty vorhanden sind.

Mainfelt

Den Start in den Abend liefern Mainfelt, welche sicher noch nicht jedem im Saal bekannt sind, dafür aber mit „Firestone“ den berühmten Stein ins Rollen bringen. Ob man will oder nicht, man wird von den ersten Sekunden an komplett angefixt und der treibende, intensive Folk-Rock geht unweigerlich ins Blut über. Die ersten Beine bewegen sich rhythmisch und ganz ruhig bleiben selbst die Hände nicht, hat man doch zu sehr das Gefühl, dass man hier sofort mitklatschen muss.

Bei „Take Me Back“ ist es schließlich so weit, der Titel wird mittels Resonanz aneinander fliegender Hände untermauert und weil dies noch nicht reicht, tut es ein Großteil des Publikums den Südtirolern gleich und springt ebenfalls mit. „Midsummer“ schließt sich an, anfangs noch sehr ruhig und zurückgenommen, gewinnt der Titel immer mehr an Fahrt und überzeugt ebenso wie seine Vorgänger.

Mit „Through The Storm“ ist es an der Zeit etwas Kraft zu schöpfen und sich komplett den leisen Tönen hinzugeben. Getragen wird der Song vor allem durch die angenehme, warme Stimme von Frontmann Patrick, der die Minuten zu einem echten Erlebnis werden lässt, zumal Mainfelt hier noch ein markantes, sphärisches und ebenso mitreißendes Finale bieten. Der aufbrausende Beifall im Nachgang kommt somit keineswegs überraschend, sondern erscheint nur als eine logische Konsequenz des Gebotenen.

Die Frage, ob man in Dresden Lust zum Tanzen hat, wird mit einem klaren „Ja“ beantwortet. „All My Ghosts“ wird kräftig eingeklatscht und da eh kein Bein stillstehen mag, stampft man gleich noch im Rhythmus mit, bevor sich das Ganze in einem regen Tanz auflöst, wo selbst der Zurückhaltendste im Saal um ein Dauerwippen des Fußes nicht mehr umherkommt. Leider folgt der direkte Dämpfer, mit „in der Kürze liegt die Würze“ wird der letzte Titel auf den Plan gerufen. „Sailing Ships“ lässt abermals die Hände in die Höhe fliegen und punktgenau mit dem großartigen Schlussakkord bricht im Saal ein euphorischer Jubel aus, der zwar keine Zugabe bringt, dafür umso verdienter ist. Wer Mainfelt etwas länger genießen will, findet allerdings sicher einen Termin in seiner Nähe, immerhin sind die Sürtiroler aktuell auf Tour zum neu erschienenen Album „Backwards Around The Sun“.

Setlist:

Firestone
We Stand Close
Take Me Back
Midsummer
Through The Storm
All My Ghosts
Sailing Ships

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