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Fiddler's Green, Punch 'n' Judy im Konzert (Duisburg, August 2010)

Von Märchenstunden und geballter Irish Speedfolk Power

Fiddler's Green-Bringen den gesamten Raum zum Hüpfen und Feiern

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Direkt hinter dem Bahnhof liegt eine kleine, aber feine Burg, die beim Betreten in eine vergangene Zeit zu führen scheint. In den dicken Gemäuern stehen schwere, geschnitzte Holzstühle und das Fleisch über dem Feuer dreht sich, als warte es nur auf den Hausherrn, um zum Abendmahl getragen zu werden. Viele kleine Räume, dicke Säulen und Skulpturen an den Wänden weisen den düsteren Weg zum Eingang der Konzerthalle.

Im Durchgang ist bereits der Merchandising Stand aufgebaut und nicht nur der verrät, wen die Fans heute Abend feiern und bejubeln möchten. Ein Gast nach dem anderen ebnet sich, mit Fiddler's Green T-Shirt bewaffnet den Weg zum Eingang, um dort ein weiteres mal auf den Einlass warten zu müssen.

Punch 'n' Judy

Endlich in der langersehnten Halle angekommen, lädt das Fassbier zum Gruseln ein - und Punch 'n' Judy zur Märchenstunde. Nebel umhüllt die Bühne und Sängerin Ute lacht, wie es eine Hexe auch nicht besser könnte, um den ersten Song „Witch“ einzuleiten.

Der Begrüßungsjubel für Punch 'n' Judy ist zaghaft, trotz einiger Fanshirts, die man zwischen den unzähligen Fiddler's Green Shirts umherflitzen sehen kann.
Mit „Grac O'Malley“ bemüht sich Sänger Sascha, das Publikum ein wenig mehr anzuheizen, so dass diese nicht nur sachte wippend im Raum stehen. Mit einem „Hey Ho“, wie es sich für einen Piraten gehört, sollen die Kehlen ein wenig in Schwingung versetzt werden. Nach und nach beteiligen sich immer mehr Leute aus dem Publikum, auch wenn der Funke scheinbar nicht so richtig überspringen möchte.
Der Jubel fällt nach „Puppet“ schon angemessener aus, auch wenn das allgemeine Murmeln im Hintergrund nach wie vor von nicht allzu großem Interesse zeugt.
Die fünf von Punch 'n' Judy machen trotz allem einen zufriedenen Eindruck und spielen voller Freude einen Song nach dem anderen.

Als die Setlist beim „Koboldkönig“ angekommen ist, ist der Applaus schon um einiges gestiegen. Den Titel kennen einige Konzertbesucher mehr und dementsprechend kann man auch die mitsingenden Stimmen aus dem Pulk entnehmen. „Genau das will der Koboldkönig hören!“ kommentiert Sascha die Resonanz, die plötzlich aus dem Publikum die Bühne hinauf klettert.

Nachdem der Auftritt von Punch 'n' Judy mit Hexen, Geistern, Piraten und Kobolden durch sämtliche Märchenbücher geführt hat, bleibt zum Ende nur noch eines zu sagen, was ausnahmsweise nichts mit Fabelwesen oder dergleichen zu tun hat: „Doswidanje“.

Am Ende wird noch ein Erinnerungsfoto für die Homepage gemacht, bevor die Bühne für Fiddler's Green geräumt wird.

Setlist

1. Witch
2. Grace O'Malley
3. Puppet
4. Escape
5. Cravin
6. Flibberty Gibbet
7. Nestabor
8. Koboldkönig
9. Doswidanje

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend